Darstellung der Informationsfunktion und Gläubigerschutzfunktion des Jahresabschlusses nach US- GAAP mit Bezug auf das HGB

Front Cover
GRIN Verlag, Jun 6, 2002 - Business & Economics - 19 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2, Fachhochschule Stralsund (Wirtschaftwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung 1.1 Begründung und Entstehung amerikanischen Rechnungslegung US-GAAP Im Zuge der Weltwirtschaftskrise und des Börsenkraches 1929 wurde der steigende Bedarf an Rechnungslegungsvorschriften größer. In America wurden auf Bundesebene sieben Gesetzte zum Schutze des Wertpapierhandels für kleinere Kapitalgeber erlassen1, welche in Zukunft ähnliche Vorkommnisse verhindern sollten. Ein wichtiger Bereich dabei war die Neuformulierung der Bilanzvorschriften2. Die anschließende Differenzierung zwischen dem Kontinentaleuropäischen und dem angloamerikanischen3 Bilanzierungsvorschriften wurden durch die unterschiedlichen Gesetzgebungen geprägt. Da in Kontinentaleuropa4 ein stark kodifiziertes Recht (Code law) vorherrscht, welches sich auszeichnet durch langwierige Gesetzgebungsverfahren und geringe Flexibilität erkennt man die Anlehnung an die statische Bilanzlehre. Die statische Bilanzkonzeption stellt vorrangig auf die zeitpunktbezogene Ermittlung des Vermögens und der Schulden ab5, orientiert sich also an der Vergangenheit. Dem gegenüber steht das im angloamerikanischen Raum dominierende Gewohnheitsrecht (Common law), wonach die Rechtssprechung durch Gerichte die zentrale Rechtsquelle bildet. Ein Gericht ist demnach angehalten, dass es für eine richterliche Einzelfallentscheidung (case law) einen dem entsprechenden Präzedenzfall sucht6. Da diese Einzelfallentscheidungen verschiedene Interessengruppen berücksichtigt und somit die Anpassungsfähigkeit an geänderte Bedürfnisse gewährleistet. Folglich wird die dynamische Bilanztheorie der Forderung nach einer je nach konkretem Abbildungsziel periodengerechten Erfolgsermittlung des in einem bestimmten Zeitraum erwirtschafteten Gewinns gerecht7. Im Jahr 1933 begann ein Dialog zwischen der NYSE und AICPA in folge der stetig steigenden betrügerischen Unternehmenszusammenbrüchen. Dieser Dialog endete schließlich in der Verabschiedung des Securities Act 1933 (SA) und Securities Exchange Act 1934 (SEA) und trug einen entscheidenden Teil zur Gründung der Securities and Exchange Commission (SEC) bei8. [...] Abbildung 1: Entwicklung der US-GAAP [in dieser Vorschau nicht enthalten]
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Abkürzungsverzeichnis Seite
3
Darstellung der Informationspolitik und Gläubigerschutzfunktion Anhand des
10
Fazit Seite
16

Other editions - View all

Common terms and phrases

Accounting Research Bulletins additional paid-in capital AICPA AktG Analyse von Jahresabschlüssen Anteilseigner ausgewiesene EK Ausnahmen z.B. Ausschüttung Auswertung durch Datenbanken Auszahlung Bilanz Bilanzrating von US-GAAP Bilanzrecht Bundesstaaten Certified Public Accountants Christoph Guiard Commandeur Dangel Danos Darstellung der Informationsfunktion Dividende Dividendenausschüttung Dividendenzahlung E.A. Intermediate Accounting E.L. Contributed Capital eigene Anteile Eigenkapital Empfehlungsebene FAS FASB Financial Accounting Standards Frank Engel Frankenberg Fremdkapital Generalnorm Gewinnrücklagen Gilt Gilt grundsätzlich Gläubigerschutzfunktion Glormann GRIN Verlag Großfeld Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung Handelsbilanz handelsrechtliche Konzernrechnungslegung Hofstetter House of GAAP http://www.boersenlexikon.de/geruela.htm http://www.netscape.de/finanzen/boerse/boerseaz/contentview.jsp?kuerzel=160 Imhoff Information Internationale Rechnungslegung internationalen Vergleich Internet http://www.rutgers.edu/accounting/raw/fasb/public/index.html Investoren Jahresabschlüsse im internationalen Jahresabschlüssen nach US-GAAP Jahresüberschuss Kapitalrücklage Keitz Immaterielle Güter Kieso Konzept einer Kapitalmarktorientierten Konzernabschluss Konzernabschluss nach U.S. Konzernrechnungslegung als Informationsinstrument KPMG M.A. GAAP Guide NYSE Rechnungslegung nach US-amerikanischen Roddeck Rücklagen Rückstellungen Rudolf Niehus SFAS Stammaktien unserem Unternehmen US-amerikanischen Grundsätzen US-GAAP Abschlüssen(F US-GAAP Abschlusses US-GAAP und IAS Vergleichbarkeit Verlustrechnung Verpflichtungsebene Vorsichtsprinzip Vorzugsaktie Wahlrechte Weygandt Wirtschaftsprüfer

Bibliographic information