Darstellung der strategischen Einkaufsfunktion in einem mittelständischen Unternehmen

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GRIN Verlag, Jul 14, 2009 - Business & Economics - 39 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 1,3, Berufsakademie Sachsen in Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bedeutung eines effizienten strategischen Beschaffungswesens für den Erfolg einer Unternehmung wurde und wird zum Teil noch heute stark unterschätzt. Einhergehend mit von wirtschaftlicher Unsicherheit geprägten Absatzmärkten und zunehmendem Globalisierungsdruck werten immer mehr Unternehmen die Funktion der Einkaufsabteilung als maßgebliches Instrument für die wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmungsführung. Der Anteil der Materialkosten am Umsatz verhält sich stetig steigend und wirkt häufig als größter Kostenblock eines Unternehmens. Eine fundierte Beschaffungsstrategie bietet demnach den größten „Hebel“ für Kostenoptimierung und führt im optimalen Falle über Einsparungen von Materialkosten zur Reduzierung der Herstellkosten. In den letzten Jahren entstanden viele neue Konzepte, die die Beschaffung wirtschaftlich, wettbewerbsfähig und innovativ gestalten sollen. Ein Beispiel ist die Einführung des Global Sourcing. Im Gegensatz zur traditionellen Arbeitsweise des Einkaufs, die vorrangig regionale und nationale Beschaffung von Gütern beschreibt, existieren nun weltweite Lieferantenbeziehungen. Dies birgt sowohl Chancen als auch Risiken, die es abzuwägen gilt. Einen weiteren Trend stellt die Reduzierung der Lieferantenanzahl dar. Es entstehen sogenannte Systemlieferanten, die ganze Baugruppen oder Module liefern, was wiederum eine Verringerung der Fertigungstiefe zur Folge hat. Das Outsourcing verschiedener Aktivitäten wird somit unumgänglich. Diese nur wenigen angesprochenen Neuerungen in Bezug auf die Materialwirtschaft eines Unternehmens zeigen auf, dass das Anforderungsprofil einer Einkaufsabteilung gegenwärtig enorm an Komplexität gewonnen hat. Die verbreitetsten Strategien und die zu deren Umsetzung verwendeten Instrumente einer strategischen Einkaufsfunktion sollen anhand dieser Arbeit erläutert und deren Potenziale dargestellt werden. Besondere Berücksichtigung finden dabei die strategischen Aspekte im Beschaffungsmanagement der XYZ AG, einem Unternehmen in der Mikroelektronik-Branche mit internationaler Lieferantenstruktur.
 

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Abbildung Abnehmer und Lieferant Anbieter ARNOLDS Aufgaben der Beschaffung aufgrund Ausland Außerdem Baugruppen Bedeutung der Beschaffung Beschaffungsabteilung Beschaffungsaktivitäten Beschaffungsfunktion Beschaffungsgüter Beschaffungsmanagement Beschaffungsmarketing Beschaffungsmärkte Beschaffungsobjekte Beschaffungsorganisation Beschaffungspolitik Beschaffungsprogrammpolitik Beschaffungsprogramms Beschaffungsquellen Beschaffungsstrategie Beschaffungsziele der XYZ beschreibt besonders bestimmt bestmöglichen Bruttoproduktionswert C-Lieferanten D./KAUFMANN Dienstleistungen differenzierte Differenzierungsstrategie ebenda eigenen Eigenfertigung Einkauf Einkaufsabteilung Einstandspreis F./TUSSING Fertigungstiefe Fremdbezug Fremdfertigung Funktion genutzt Gesamtunternehmerische Geschäftseinheiten Global bzw Global Sourcing Globalisierung Gründe für Eigenfertigung H./HEEGE Herstellkosten Hierbei hohe Horizontale Verbundeffekte Innovationsfähigkeit internationale Investitionen jeweiligen KLEINAU Konzentrationsstrategie Konzernbereiche Kosten Kostenführerschaft Kostenreduzierung Kritische Lieferanten Ländern langfristig Lieferant und Abnehmer Lieferantenpolitik Logistik Make-or-buy-Entscheidung Märkte Materialsubstitution Materialwirtschaft MELZER-RIDINGER Modullieferant Möglichkeit muss Organisation der Beschaffung Outsourcing Portfolio-Analyse Portfolio-Matrix Potenziale Produkte Produktion Qualität Qualitätsverbesserung Rahmenbedingungen Reduzierung Ressourcenstärke Risiken Schlüssellieferanten Seite Sourcing-Strategie STATISTISCHES BUNDESAMT Strategische Beschaffungsziele Systemlieferanten Tabelle Technologie Technologieattraktivität Teilelieferant Teilevielfalt Transaktionskosten vereinbarte verlängerte Werkbank verschiedenen Versorgungsrisiko Versorgungsrisiko-Portfolio Versorgungssicherung versus lokale Vertikale Verbundeffekte vielen Unternehmen Volumenvertrag Vorteil Währungsrisiko Weiterentwicklungspotenzial weltweite Wertschöpfungsstrategie Wettbewerbern Wettbewerbsstrategie Zentralbereich Ziel Zulieferer

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