Frauenhandel in Europa. Zu Ursachen und Lebenssituation betroffener Frauen in Deutschland: Analyse und Handlungsmöglichkeiten

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GRIN Verlag, Mar 23, 2009 - Education - 135 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Kiel (Fachhochschule Kiel), Veranstaltung: Soziale Arbeit mit Frauen, 132 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Menschenhandel, auch bekannt als moderne Form der Sklaverei oder Sklavenhandel, ist eines der entwürdigensten und skrupellosesten Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen weltweit. Nach Art. 3 der Menschenrechtserklärung hat jeder Mensch das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit seiner Person. Nach Art. 4 darf niemand in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden und alle Formen von Sklaverei und Sklavenhandel sind verboten (vgl. UNRIC 2008 a). Obwohl Menschenhandel gemäß der Menschenrechtserklärung verboten ist, werden täglich Millionen von Frauen, Männern und Kindern auf unterschiedlichste Weise als lukrative „Ware“ an- und verkauft. Der International Labor Organization (ILO2) zufolge (vgl. ILO 2008) leben und arbeiten gegenwärtig mindestens 12,3 Millionen Menschen weltweit unter Zwang und sklavenähnlichen Bedingungen und erfahren so massive Verletzungen ihrer Menschenwürde und Menschenrechte. Die Dunkelziffer ist jedoch weitaus höher. Menschenhandel zählt neben dem Drogen- und Waffenhandel zu den größten und lukrativsten kriminellen Wirtschaftszweigen. Hiermit werden die höchsten Umsätze der organisierten Kriminalität erzielt. Jährlich sind es schätzungsweise 44 Millionen US-Dollar (vgl. ebd.). Wie in dem Film Human Trafficking aus dem Jahre 2005 Wiedergegeben: (...) ca. 30 Gramm Kokain bringen 1200 Dollar, aber man kann es nur einmal verkaufen. Eine Frau oder ein Kind bringen 50 bis 1000 Dollar. Dafür verkauft man sie öfter am Tag; Tag für Tag, für Tag, für Tag. Der Marktwert ist einfach unvorstellbar. Das Geschäft der Zukunft ... ist für kriminelle Organisationen der Menschenhandel (...). (EuroVideo 2005, Kapitel 6)[...]
 

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abgeschoben Ackermann Aktionsbündnis gegen Frauenhandel Angst Anwerbung Aufenthalt Aufenthaltstitel AufenthG aufgrund ausgebeutet Ausmaß Beispiel Bekämpfung des Menschenhandels Bell bestraft BMFSFJ Bordell Bundeskriminalamt Bundeskriminalamt 2007 BUNDESMINISTERIUM FÜR FAMILIE BUNDESWEITER KOORDINATIONSKREIS Drohung Einreise Euro 08 Europäische Kommission Europäische Union europaweite Europol Fachberatungsstellen Fällen folgenden Frauenhandel Frauenhandel betroffenen Frauen FRAUENHANDEL UND GEWALT Frauenhandelsopfer Freiheitsstrafe gehandelter Frauen Geisler Gerschewski Gewalt gegen Frauen GEWALT IM MIGRATIONSPROZESS Handlungsmöglichkeiten Heiratsmigration Herkunfts Herkunftsländern hohe illegale Migration illegalen insgesamt internationalen Jahren Kapitel Kartusch Koelges Kofinanzierung KOK KOK KOK KOORDINATIONSKREIS GEGEN FRAUENHANDEL Mädchen Maßnahmen meisten Opfer Menschenhandel Menschenhandel zum Zweck Menschenrechte Migranten Migrantinnen Migration Opfer von Frauenhandel Opferschutz Opferzeuginnen Organisationen organisierten Kriminalität Osteuropa OSZE Person politischen Polizei Programm Projekte Prostituierte Prostitution psychischen Republic Romani Schleusung sexuelle Handlungen sexuellen Ausbeutung sexuellen Dienstleistungen Situation SOLWODI sowie StGB STOP Straftaten Strafverfolgung Täter Ukraine UNRIC unterschiedlichen Unterstützung verschiedenen Viele Walhalla Walhalla Fachverlag 2008 Zielland Zusammenarbeit Zwangsheirat Zwangsprostitution Zweck der Ausbeutung

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