Darstellung und Beurteilung von Real Estate Investment Trusts (REITs) in Deutschland

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GRIN Verlag, Nov 25, 2008 - Business & Economics - 26 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 2,0, Leuphana Universität Lüneburg (Institut für Betriebswirtschaftslehre), Veranstaltung: Finanzierung und Investition, 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl der deutsche Immobilienmarkt der größte Europas ist, wird im Vergleich zu anderen Ländern nur ein geringer Teil der Immobilien von internationalen institutionellen Anlegern gehalten. So lag der Eigenbesitzanteil von betrieblich genutzten Immobilien in Deutschland im Jahr 2006 bei ungefähr 73%, in den USA hingegen bei nur 25%. Ein Grund dafür war das Fehlen einer geeigneten Möglichkeit der indirekten Immobilienanlage, die auch für ausländische Investoren attraktiv ist. Daher begann schon im Jahr 2003 die Diskussion um die Einführung des international etablierten REIT, der zu dieser Zeit auch in anderen Ländern eingeführt worden ist. Die Einführung wurde in Deutschland wegen der Furcht vor negativen Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt und wegen der Furcht vor hohen Steuerausfällen aufgrund der Ausnutzung bestimmter internationaler Steuerregelungen durch ausländische Anleger lange kontrovers diskutiert. Erst im Jahr 2006, als Kompromisse für die diskutierten Punkte gefunden wurden, beschloss die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung deutscher REITs. Das Gesetz, das rückwirkend zum 1.1.2007 in Kraft trat, wurde dann schließlich im März 2007 durch Bundestag und Bundesrat verabschiedet. In der Folgezeit wurde die Ausgestaltung des REIT-Gesetzes in der Öffentlichkeit kritisiert, da die Hoffnungen vieler Fachleute nicht erfüllt wurden. Trotzdem haben inzwischen einige Gesellschaften die Gelegenheit genutzt, den REIT-Status zu beantragen, wobei die Anzahl geringer ist als erwartet wurde. Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen dieser Seminararbeit der deutsche REIT dargestellt und anschließend kritisch beurteilt werden. Dazu erfolgt in Kapitel 2 zunächst eine generelle Betrachtung von REITs und deren Abgrenzung von anderen Anlagemöglichkeiten. Im Folgenden werden in Kapitel 3 die Ausgestaltung des Gesetzes sowie insbesondere die von den Gesellschaften zu erfüllenden Anforderungen dargestellt, bevor in Kapitel 4 auf die steuerlichen Folgen eingegangen wird. In Kapitel 5 wird der G-REIT dann schließlich kritisch gewürdigt. Kapitel 6 fasst abschließend die Ergebnisse dieser Arbeit zusammen und gibt gegebenenfalls Verbesserungsempfehlungen.
 

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4.2 Besteuerung Aktiengesellschaft Aktionäre Allerdings Anforderungen Anteilseigner attraktiv Aufbau und Management ausländische Investoren Auslandsobjektgesellschaften Ausschüttung Außerdem beiden Geschäftsjahre Besteuerung der Erträge Beteiligung Bilanzstichtag Börsenkurs Börsenzulassung Bron deutlich deutsche REIT Deutschland Dividende Ebene des Unternehmens Einbringung von Immobilien Eisenhower Ermittlung der Ausschüttungsbasis Ertragsteuern Erwerb Estate Investment Trusts Exit Tax führen genutzt geringer German REITs geschlossenen Fonds Gesetz Gesetzgeber Gewerbesteuer gewöhnlichen Aktien gibt Grundkapitals Halbeinkünfteverfahren Handelsbegrenzung hingegen hohen Immobilien zu investieren Immobilienaktien Immobilienanlage Immobilienfonds Immobilienmarkt internationale Investitionen in REITs Jahr Jürgen Hrsg Kapitalertragsteuer Kapitalgesellschaft Kapitalmarkt Kauf kleine REIT Kleine/Weyres von Levetzow Knoflach/Körfgen 2007a Kollmorgen/Hoppe/Feldhaus 2007 Körperschaftssteuer Ländern Management von REITs Marktkapitalisierung Marktüberblick Mindeststreuung muss o.Jg Personengesellschaften Private Equity Quellensteuer Real Estate Investment Regelung REIT-Aktien REIT-Anteil REIT-Gesellschaft REITG REITG-Entwurf REITs sowie Investitionen Rücklage schließlich Sitzland Somit sonstigen Erträgen steuerbegünstigte Steuerliche Behandlung stillen Reserven Teil unbeweglichem Vermögen bestehen Unternehmensgegenstand US-Dollar Veräußerung von unbeweglichem Verkauf Verlustvortrags Volatilität Volckens Volkswirtschaft Vor-REITs vorgeschrieben Wohnimmobilien Zudem

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