Darstellung und Kritik des Residualgewinnverfahrens

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GRIN Verlag, Jan 30, 2007 - Business & Economics - 25 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zahlreiche Ereignisse im Lebenszyklus einer Unternehmung können zur Notwendigkeit einer Unternehmensbewertung führen. Ist eine Unternehmensbewertung erforderlich, steht der Bewertende vor der oftmals schwierigen Entscheidung, welches Bewertungsverfahren heranzuziehen ist. Die Auswahl des Bewertungsverfahrens ist insofern bedeutsam, da sie in der Praxis erheblichen Einfluss auf das Bewertungsergebnis haben kann. In der Literatur werden zahlreiche Bewertungsmethoden diskutiert, wobei zwischen Gesamtbewertungs-, Einzelbewertungs- und Mischverfahren unterschieden wird. Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) empfiehlt in ihrem Standard über die Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen (IDW S1) die den Gesamtbewertungsverfahren zuzurechnenden Ertragswert- sowie Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF-Verfahren). Das Residualgewinnverfahren, als Variante der Mischverfahren, wird hinge-gen nicht als Bewertungsalternative diskutiert, obwohl es sich in jüngster Vergangenheit zunehmender Beliebtheit in der einschlägigen Literatur erfreut. Die wachsende Bedeutung resultiert nicht zuletzt aus dem vermehrten Einsatz von Residualgewinnen als wertorientierte Steuerungsgröße in Unternehmen, sowie dem Rückgriff auf Größen des Rechnungswesens. Man denke in diesem Zusammenhang an den Economic Value Added (EVA). Trotz allem wird das Residualgewinnmodell bisher in der Praxis zum Zweck der Unternehmensbewertung noch selten eingesetzt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwiefern sich das RIM zur Unternehmensbewertung eignet, bzw. warum das Verfahren bisher durch das IDW noch nicht explizit berücksichtigt worden ist. Dazu ist das RIM darzustellen und sowohl hinsichtlich der theoretischen Konzeption als auch hinsichtlich der empirischen Erklärungskraft mit den Methoden der Gesamtbewertung zu vergleichen.
 

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Accounting anhand eines Rechenbeispiels Anhang Annahme Anwendersicht Ballwieser 2004a Barwert Baur Bewertung Bewertungsverfahren Bruttoverfahren Buchwert des Eigenkapitals BW BW Cash Flow Coenenberg Coenenberg/Schultze 2003 Dausend/Lenz 2006 DCF-Verfahren Discounted Cash Flow Drukarczyk 2003 Durchführung von Unternehmensbewertungen Economic Value Added Eigenkapitalkosten Eigenkapitalkostensatz Eigenkapitals zum Bewertungszeitpunkt Einhaltung der Kongruenzbedingung Einsatz EK EK EK EKEK Ergebnis vor Zinsen Erklärungskraft Ertragswert Ertragswertmethode Ertragswertverfahren Ewert/Wagenhofer 2000 Francis/Olsson/Oswald 2000 Fremdkapitals fundamentalen Aktienbewertung Gesamtbewertungsverfahren Gesamtunternehmenswert Goodwill Größen des Rechnungswesens Grundsätze zur Durchführung Hrsg Institut der Wirtschaftsprüfer Jamin Kapital Kapitalkosten Lo/Lys Lundholm/O’Keefe 2001 Marktwert Mischverfahren Nettoverfahren NOPAT Ohlson Ordelheide 1998 Penman/Sougiannis 1998 periodenspezifischen Permanente Verstöße persönlicher Steuern Peter/Schmidt Plenborg Prognostizierbarkeit des Fortführungswerts Prokop Rechnungslegung Rechnungslegungssysteme Residual Income Model Residualgewinne Residualgewinnmodell risikofreien risikolosen Zins Schultze Schumann SFAS Skogsvik Soffer/Soffer 2003 Standard Übergewinne Unternehmenssteuern US-GAAP Verfahren Verletzung der Kongruenzbedingung Verlustrechnung verschuldeten Unternehmens Wert des Eigenkapitals wertorientierten Wirtschaftsprüfer Wolfgang Zahlenbeispiel zur Äquivalenz Zeitpunkt ZfhF Zimmermann/Prokop 2003 Zinsfuß

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