Darstellung und betriebswirtschaftliche Beurteilung der Outsourcingmöglichkeiten im Rahmen der Einzelproduktion

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GRIN Verlag, Nov 4, 2002 - Business & Economics - 22 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 1,3, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Unternehmensplanung - Produktionswirtschaft-), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Verschärfung des internationalen Wettbewerbs, vor allem hervorgerufen durch die Globalisierung der Märkte, zwingt Unternehmungen dazu ihre Managementkonzepte zu überdenken und nach adäquaten Alternativen zu suchen. Gerade im Umfeld von vorherrschenden Rezessionsängsten muß vor allem nach Einsparungspotenzialen gesucht werden, die der Unternehmung auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Fortbestand sichern. Alle Bereiche einer Unternehmung sollen kundenorientierter, kostengünstiger und schneller arbeiten . Von diesen Überlegungen sind im Bereich der Produktionsunternehmen auch jene betroffen, die sich hauptsächlich mit der Einzelfertigung befassen, da sie sich im höchsten Maße an den Bedürfnissen ihrer Kunden orientieren müssen. Im Rahmen der Kostensenkungsbemühungen innerhalb der Unternehmungen wird unweigerlich die Reduzierung der Fertigungstiefe ein zu überdenkendes Faktum. Dieser Bereich knüpft an die Frage nach Eigenerstellung oder Fremdbezug (make-or-buy) an. Welche Leistungen, Produkte oder Produktteile soll die Unternehmung demnach selbst erstellen und welche sollen von Dritten bezogen, also ausgelagert werden? Um eine spezifische Form der make-or-buy - Entscheidung handelt es sich bei dem in der vorliegenden Arbeit untersuchten Outsourcing . Der hohe Wettbewerbsdruck gekoppelt mit dem globalen Verdrängungswettbewerb zwingt die Unternehmungen dazu, die Organisation zu verschlanken bzw. "schlanker" zu produzieren. Die Erkenntnis, dass eine schlanke Produktion (Lean Production) erhebliche Erfolgsfaktoren beinhaltet, fand spätestens Anfang der 1990 ́er Jahre branchenübergreifende Beachtung. Schon zu dieser Zeit war bekannt, dass die erfolgreichsten Unternehmen der Automobilindustrie lediglich 25% der Wertschöpfung am Endprodukt selber erbringen und somit 75% fremdbezogen werden. Die hieraus resultierende Popularität des Lean Production - Konzepts geht eng einher mit der Absicht der Unternehmungen sich auf das zu konzentrieren, was sie besonders gut bzw. besser als andere beherrschen . So ist auch das in der Literatur vielfach verwendete Motto "do what you can do best - outsource the rest" , als eine Konzentration auf die Kernkompetenzen mit einer gleichzeitigen Auslagerung aller Aufgaben die nicht zu den Kernaufgaben der Unternehmung gehören, zu verstehen.
 

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A./Bandow Abnehmer Annäherung und Abgrenzung Arbeit Arbeitsgestaltung Arbeitsstudien und Betriebsorganisation Auftragsarbeit auftragsorientiert Aufwand Auslagerung Begriffliche Annäherung beispielhaft benötigt Bereiche der Wertschöpfungskette bereichsexterne Beschaffungslager betrieblichen Aufgaben Betriebsmittel Betriebsorganisation e.V. Betriebswirtschaftliche Beurteilung bezogen Bezug einer Leistung Brückenbau bspw Bund C./Schimmelpfeng Corsten direkt am Produktionsprozeß Einsatzfaktoren Einzelfertigung Einzelproduktion Entscheidung erstellen Eversheim externe Quellen externen Dienstleister externes Unternehmen Facharbeiter Fertigungstiefe Fertigungstyp Flexibilität Flexibilitätsorientierung flexible Folgeauftrag Frage nach Eigenerstellung Fremdbezug Fremdvergabe Gerade Größeneffekte Großmaschinenbau hierzu Abbildung hohe indirekt Insourcing Jahrgang Kerngeschäft Kernkompetenzen Know-how erfordern Koppelmann Kostendegression kostengünstiger Kuhn Kunden Kundenwünsche Lamers langfristig Lean Production Lieferanten Lieferantenlager logistischen Management Männel Marketing Markt Maschinen und Werkzeuge Massenfertigung Menhard Möglichkeiten Motiv Motivation mung müssen Oracle outgesourct Outsourcing Outsourcingentscheidungen Outsourcingmöglichkeiten P./Chalupsky Potenzial Prahalad Produkte Produktion produktionsnahe Instandhaltung Produktionsprozeß beteiligten Unternehmensfunktionen Produktionsunternehmen Produktionswirtschaft Qualitätsverantwortung quantitativ REFA sekundärer Instandhaltung Selchert Servicefunktionen sollen Spedition Spezialisierung strategisch Stückkosten Teile ternehmen variable Kosten Verband für Arbeitsstudien Verschlankung vorhanden zenbedarfe Zulieferer zweiten Leistungsebene

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