Darstellungsbezogene Standpunkte in den Traktaten zur Einsamkeit von Meister Eckhart, Petrarca und Montaigne

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GRIN Verlag, May 9, 2006 - Performing Arts - 16 pages
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Das französische WortRenaissanceals Epochenbezeichnung bedeutet Wiedergeburt. In dieser Zeit leben die Studien, Künste und Wissenschaften der Antike wieder auf. Durch diese Rückbesinnung grenzt man sich gleichzeitig vom Mittelalter und dessen Werten ab, „in dessen verneinender Ablösung, verbunden mit einer Neufassung von Denken und Methode, die erste Phase der Neuzeit sich“1aufbaut. So spielen für die Untersuchung der Renaissance sowohl Antike, Mittelalter als auch die Neuzeit eine Rolle. Prägnant für die Renaissance ist auch die Hinwendung zur Logik, den Naturgesetzen und die Bewusstwerdung der menschlichen Persönlichkeit. Dies alles betraf nicht mehr nur den Klerus und den Adel, sondern auch die allgemeine bürgerliche Lebensgestaltung wurde nicht mehr strikt von Kirchendoktrinen dominiert und wandte sich den Gesetzen der Naturwissenschaften zu. Ihr Zentrum hatte die Renaissance in Italien. Sie setzte dort im 14. Jahrhundert ein und griff dann im Laufe des 15. Jahrhunderts auf weite Teile Europas über: Einher mit ihr geht eine Geistesströmung, die das Mittelalter ablöst: der Humanismus. Zunächst war er auf literarische Wiederbelebungs-und Nachahmungsversuche der antiken Schriftsteller beschränkt. Dann entwickelte sich daraus auch eine freiere Religionssicht (Erasmus), die die Gedanken der Evangelien mit denen der Stoa in Einklang bringen sollte.

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