Darstellungskonzepte höfischer Liebe bei Heinrich von Veldeke: Gelingt Heinrich von Veldeke eine kohärente Darstellung des Eneasromans?

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GRIN Verlag, 2010 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,0, Georg-August-Universitat Gottingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit mochte ich mich mit der hofischen Minnedarstellung zwischen Lavinia und Eneas in Heinrichs von Veldeke Eneasroman" auseinander. Die Minnemonologe zwischen Eneas und Lavinia scheinen von besonderer Bedeutung fur die Darstellung von Veldekes Minnedarstellung, weil Veldeke diese in seiner Umgestaltung des Eneasromans erganzte. Auch die Nutzung von hofischen Umgangsformen zeigen, dass Veldeke sein Werk zu einem bestimmten Zweck umgestaltet hat. Zu Beginn werden die Minnemonologe der Lavinia und des Eneas' chronologisch interpretierend dargestellt, um zu zeigen, welche Entwicklung die Figuren in der Erfahrung der Minne durchleben. Anschliessend folgt ein kurzer Blick auf die Rolle des Gotterapparats, der fur das Entstehen der Minne von Relevanz ist. Daraufhin folgt eine zusammenfassende Analyse der Darstellung der hofischen Minne bei Veldeke, die sich vor allem auf die Hofisierung der Minnedarstellung bezieht, die anhand der Minnemonologe dargestellt wurde. Mit den bereits erarbeiteten Ergebnissen wird nun die Frage der Koharenz in Bezug auf die Minnedarstellung zwischen Lavinia und Eneas und dem Ende des Romans gestellt, nachdem kurz erlautert wurde, was unter Koharenz zu verstehen ist. Die Frage der Koharenz erscheint im Hinblick auf die Hofisierung der Minnedarstellung besonders wichtig, weil es zu beantworten gilt, ob Veldeke trotz seiner Umgestaltung des Romans, zu einem koharenten Ende gelangt. Insbesondere die Minnemonologe der Lavinia und des Eneas sind seit geraumer Zeit Bestandteil von wissenschaftlichen Arbeiten. Hier konnte ich auf eine Fulle von Publikationen stossen. Anhand dieser Forschungsergebnisse und meinen eigenen Ruckschlussel, greife ich die Frage der Koharenz auf, zu der die germanistische Forschung bisher keine Ergebnisse veroffentlicht
 

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