Das 4C/ID Modell am Beispiel 'Bildungswissenschaftler im Bereich der Jugendarbeit'

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GRIN Verlag, Apr 21, 2008 - Language Arts & Disciplines - 21 pages
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Die Wissensgesellschaft, insbesondere das Beschäftigungssystem, verlangt nach Akteuren, die nach einer beruflichen Aus- und Weiterbildung ohne Zeitverlust in der Praxis handlungsfähig sind, d.h. gelerntes Wissen anwenden und bedingt durch den rasanten sozialen Wandel auch selbständig aktualisieren können. Sie müssen über Kompetenzen verfügen, die auf die Lösung komplexer Probleme zielen. Die vorliegende Arbeit soll das Interesse von Lernenden und Lehrenden für die optimale Gestaltung von mediengestützten Lern- und Lehrprozessen wecken. Mit „optimal“ ist kompetenzbasiertes Lernen in authentischen Kontexten gemeint. Der Wissenstransfer und der Erwerb von Handlungswissen über die gesamte Lebensspanne stehen dabei im Vordergrund. (Bastiaens & Martens, 2000, S. 9). Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie mit Hilfe des Instructional Designs (dt. Instruktionsdesign), Lernumgebungen systematisch geplant, gestaltet und umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht das Four- Components Instructional Design System (4C/ID-model), das van Merriënboer (1997) speziell für das Training komplexer kognitiver Fähigkeiten entwickelte. Welche Vorzüge hat diese Lernmethode des komplexen Lernens gegenüber traditionellen Lernarrangements und welche Rolle spielt dabei der Einsatz neuer Medien? Im zweiten Kapitel wird anhand eines praktischen Beispiels, der Schulung von Bildenswissenschaftlern in der Jugendarbeit, die Entwicklung eines Blueprints (Entwurf) für einen Lehrplan dargestellt. Das dritte Kapitel dient der theoretischen Reflexion des Anwendungsbeispiels in Bezug auf den mediendidaktischen Zusammenhang. Das vierte Kapitel beinhaltet eine einschätzende Zusammenfassung der dargestellten Anwendung und des theoretischen Ansatzes des 4C/ID-Modells unter Beachtung der aufgeworfenen Fragen. Das Fazit der Verfasserin geht auf die gewonnene Erfahrung bei der Beschäftigung mit dem Modell ein und macht Vorschläge zum Einsatz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Der Entwicklung des Lehrplanentwurfs liegt eine fiktive Trainingssituation zu Grunde: BildungswissenschaftlerInnen sollen zukünftig bei einem kleinem Träger der außerschulischen Jugendarbeit effektive Arbeitsleistungen erbringen. Für das Training wurde ein komplexer Aufgabenbereich aus dem weiten Feld der Jugendarbeit gewählt, das Gestalten von Jugendfreizeitangeboten. Das Gestalten umfasst hier alle Tätigkeiten vom Konzipieren bis zum Evaluieren der Angebote.
 

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2.2 Aufgabenklassen 4C/ID-Modell am Beispiel abgebildeten Fertigkeiten angeboten Anmeldeformular Annahme für Jugendfreizeitangebote Ausbildungsleiter Auswahl authentischen Bastiaens & Martens Bastiaens et alt bekannte Freizeitaktivität Blueprint complex learning dargestellt Didaktische Szenarien didaktischen Modellen Digitalkamera Eigene Darstellung Entwicklung Entwurf erste Aufgabenklasse Evaluationsdaten viele Evaluationsdaten Experten Feedback FernUniversität Hagen Fertigkeit benötigt Fertigkeiten in Abb.1 ganzheitliche Problemaufgaben Gestaltete Wochenendfreizeit Gestaltung von Jugendfreizeitangeboten Gewaltprävention Großstadt gute Sozial Hierarchie ID-Modelle innerhalb einer Aufgabenklasse Instructional Design JIT-Informationen Jugendarbeit Jugendfreizeitarbeit Jugendgruppe Just-in-time Informationen kognitiven Strategien kognitiver Schemata Kompetenz Jugendfreizeitangebote gestalten kompetenzbasiertes Lernen komplexem Lernen Komplexität Kontext von Mediendidaktik konzipieren kooperatives Verhalten Leistungsziel Lernaufgaben Lernende erhält Lernprozesses Lerntheorie Lernumgebungen Lösung Lösungsbeispiel Medien Mediendidaktik mentalen Modelle Niegemann optimal Part-task Practice Präsentation der Just-in-Time präsentiert sekundäre Medium Selbstevaluation Serie von Aufgabenklassen Situiertes Lernen Tabelle Teilfertigkeiten Thema Fotografieren Thema Gesund essen Training Überbelastung engl unterstützende Informationen vereinfachenden Annahmen virtuelle Lehre Vorgehensweise wenige Evaluationsdaten wiederkehrende Fertigkeiten Zielgruppe normale Zusammenfassung und persönliches Zusammenhang Zwischenfälle Anzahl Evaluationsdaten

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