Das 6. Buch der "10 Bücher Geschichten" von Gregor von Tours

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GRIN Verlag, 2007 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: gut (2), Universitat Hamburg (Fachbereich Geschichtswissenschaft), Veranstaltung: Herrscher und Heilige. Von der historiographischen Konzeption Gregor von Tours, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Hausarbeit des Hauptseminars Mittelalter Herrscher und Heilige. Von der historiographischen Konzeption Gregors von Tours" untersuche ich das 6. Buch aus Gregors von Tours 10 Bucher Geschichten." Ausgehend von der Fragestellung der Beschreibung des Verhaltnisses zwischen den Heiligen und den Herrschern untersuche ich die Konzeption Gregors von Tours. Im Hintergrund steht dabei immer die Rolle Gregors von Tours, als Bischof von Tours und damit seine enge Verbundenheit zu der Gruppe" der Geistlichen. Herrscht in der Beschreibung dieser beider Gruppen eine Schwarz- Weiss-Malerei" vor, bei der die Bischofe, Abte, etc. durchweg nur positiv beschrieben werden und die Konige, Kaiser, Herzoge, etc. nur die negativen Charaktereigenschaften zugeschrieben bekommen oder ist die Beschreibung doch differenzierter? Nach Johann Wilhelm Loebell1 bildeten die Geistlichen zur Zeit Gregors von Tours den geistlich und sittlich hervorragendsten Teil der Bevolkerung; einzelne unerfreuliche Taten fielen dann auch nicht auf die Institution Kirche, sondern auf einzelne Personen zuruck. Ist dies zutreffend? Wie sind in der Konzeption Gregors von Tours die einzelnen Geschehnisse und Charakteristiken von Herrschern und Heiligen in den verschiedenen Kapiteln des 6. Buches miteinander verwoben? Welche Absicht verfolgt Gregor von Tours mit dieser Art der historiographischen Konzeption? Anhand von einigen ausgewahlten Kapiteln gehe ich dieser Fragestellung nach
 

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Page 19 - Halsall, Guy: Nero and Herod? The death of Chilperic and Gregory's writing of history, in: Mitchell, Kathleen and Wood, lan: The world of Gregory of Tours, Leiden 2002, S.
Page 10 - Denn dieses ganze Volk ist ungläubig, meineidig, dem Diebstahl ergeben und voll Mordlust, und keine Furcht der Gerechtigkeit gedeiht unter ihm".
Page 15 - Gefängnis werfen: wenn er ihn im Guten nicht zum Glauben hatte bringen können [...]." Der Zwang zur Bekehrung wird von Gregor akzeptiert und sogar begrüßt.

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