Das AD/HS-Syndrom beim Kind und die Bedeutung für seine Familie

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GRIN Verlag, Jun 12, 2005 - Education - 139 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: sehr gut (1,0), Universität Bielefeld, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufmerksamkeitsgestörte, hyperaktive Kinder sind meist von früh morgens bis spät abends in Bewegung, scheinen nie richtig bei einer Sache zu sein, fangen alles an, führen selten etwas zu Ende, sprechen oft dazwischen, hören nicht richtig zu, reagieren auf jeden möglichen Reiz und sind manchmal sogar aggressiv. Andere Kinder wiederum scheinen ständig verträumt zu sein, wirken lethargisch und ständig versunken in ihrer »eigenen Welt«. Eine AD/HS kann schwerwiegende Begleiterscheinungen mit sich bringen. Eltern betroffener Kinder stoßen an ihre erzieherischen Grenzen. Aussagen Betroffener zufolge wird jeder einzelne Tag als nicht endender Kampf empfunden und schnell leidet das gesamte Familienleben und die eheliche Gemeinschaft unter dem »nervtötendem Zappelphilipp« oder der »nervtötenden Störenfrieda«. Aber auch Lehrkräfte wissen sich nach einiger Zeit meist nicht mehr zu helfen. Das aufmerksamkeitsgestörte, hyperaktive Kind kaspert im Schulunterricht herum, hat Probleme mit seinen Mitschülern und erbringt nur unzureichende schulische Leistungen. Gravierend sind die psychosozialen Folgen dieser Störung. Die Kinder geraten in böse Teufelskreise, innerhalb derer sich die (falschen) Reaktionen der Umwelt und die Verhaltensauffälligkeiten des Kindes gegenseitig aufstacheln und das Kind sich somit in einer immer schwierigeren Situation befindet. Die kindliche Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung fordert zweifelsohne Pädagogen heraus und stellt sie vor eine schwierige Aufgabe. Eltern, Lehrer, Therapeuten und letztendlich alle, die mit diesen Kindern direkt (bspw. als Therapeut) oder indirekt (bspw. als Berater betroffener Eltern) zu tun haben, müssen angemessen mit dieser Störung und der damit verbundenen Problematik umgehen, Unterstützung bieten und entsprechende Interventionsmaßnahmen einleiten, damit diese Kinder sich bestmöglich entwickeln können. Wenn den Kindern die Anforderungen der Umwelt erschwert sind und sie damit nicht klarkommen, dann liegt es an den Erwachsenen, diese so zu gestalten, dass sich die jungen Individuen, die im Prinzip lediglich etwas mehr an Unterstützung und Anleitung brauchen, sich darin zurechtzufinden.
 

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AD/HS-Kind ADHS allerdings alltäglichen Amphetamine angemessen Angststörungen Aspekte Aufforderung Aufgaben aufgrund Aufmerksamkeit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung aufmerksamkeitsgestörte Kinder Aufmerksamkeitsstörung Auszeit Barkley Beeinträchtigungen Behandlung bereits besser bestimmte betroffenen Kindern bspw Diagnose Dopamin Döpfner et al DSM-IV Durchführung eher Eltern sollten Eltern und Kind Erledigung erst Erziehung Gehirns häufig Hausaufgaben hyperaktive hyperaktive Kind Hyperaktivität Hyperkinetische Störungen Imhof impulsiven Impulsivität insbesondere Interventionen Interventionsmaßnahmen Kindergarten Kindern mit AD/HS kindlichen klassische Konditionierung kognitive kommt komorbide komorbide Störungen konditionierter könnte Lauth & Schlottke Lehrkräfte machen Medikamente Medikation meist Methylphenidat möglichst muss Mutter Nebenwirkungen negativen Konsequenzen Neuhaus Neurotransmitter operante Pemolin positive Verhaltensweisen problematischen Verhaltensweisen problematisches Verhalten Probleme psychische Reaktionen Regeln Reiz Schlottke 1993 schnell Schule schulischen Schwierigkeiten Selbstinstruktionen Selbstinstruktionstraining Signalkarten Situation soll sowie sozialen speziell stark Stimulanzien Stimulanzientherapie Symptomatik Symptome Therapeut Therapie THOP Thorben Trainingseinheit Umgang Verbesserung Verhaltensauffälligkeiten Verhaltensprobleme verhaltenstherapeutische verhaltenstherapeutische Maßnahmen Verhaltenstherapie Verhaltensweisen des Kindes Verstärkung viele weitere weniger wichtig wieder zitiert nach Döpfner

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