Das adjektivische Attribut - Ein Vergleich

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GRIN Verlag, 2007 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Technische Universitat Chemnitz, Veranstaltung: Hauptseminar Eisenberg-Syntax: Nominalgruppen, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Dozent beanstandete nur die Bezeichnung des adjektivischen Attributs als "Erganzung" im 1. Satz der Einleitung, in der Sprachwissenschaft sollte statt "Einleitung" "Fragestellung und Vorgehen" verwendet werden, Dozent benotet extrem streng., Abstract: Bereits die unterschiedliche Bezeichnung innerhalb der Grammatiken weist darauf hin, dass die Autoren das adjektivische Attribut aus vollig verschiedenen Perspektiven betrachten. Wahrend Eisenberg das Adjektiv hinsichtlich seiner Stellung den Attributen unterordnet und es folglich als adjektivisches Attribut bezeichnet, sprechen sowohl Helbig/Buscha als auch Heringer vom attributiven Adjektiv. Die Arbeit analysiert auf der Grundlage von Eisenbergs Text vergleichend die Grammatiken Helbig/Buschas sowie Heringers in Bezug auf die Rolle des Adjektivs in der Nominalgruppe, seine Klassen und deren Bedeutung sowie die Stellung des adjektivischen Attributs in der Nominalgruppe, Kongruenz, Flexion und Komparation. Ziel der Untersuchung ist ein umfassender Uberblick uber die Funktionen und Klassen des adjektivischen Attributs.
 

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Page 16 - Damit ist gemeint: aus x ist hoch folgt x ist nicht niedrig. Aus x ist nicht hoch folgt aber nicht x ist niedrig. Zwischen beiden gibt es eine Zone des Indifferenten, des weder Hohen noch Niedrigen. Die Elemente eines Paares von relativen Adjektiven verhalten sich in vieler Hinsicht nicht symmetrisch. Als unmarkiert hat das jeweils »größer als« signalisierende, das sogenannte positiv polarisierte Adjektiv zu gelten (su).
Page 20 - Desubstantivische Adjektive auf ig, lieh und isch. Sie bezeichnen Eigenschaften auf der Basis der Bedeutung von Substantiven, mit ihnen werden zwei Substantivbedeutungen zueinander in Beziehung gesetzt (die des Basissubstantivs und die des Kernsubstantivs).
Page 6 - Dativ -en -en -en -en Genitiv -en -en -en -en Maskulinum Neutrum Femininum Plural Nominativ -er -es -e -en Akkusativ -en -es -e -en...
Page 16 - Extension im üblichen Sinne. Ein hoher Turm muß vielleicht 30 Meter hoch sein, damit er so genannt werden kann, dagegen würden wir einen Stuhl schon hoch nennen, wenn seine Sitzfläche wenige Zentimeter höher als üblich ist. Was hoch oder niedrig ist, steht nicht ein für allemal fest, sondern ist abhängig von den in Rede stehenden Objekten.
Page 7 - beim Mass noun des Mask und Neut, das ja regelmäßig den Kern von kopflosen NGr bildet, so gut wie immer ein Genitiv-s vorhanden ist
Page 18 - Meine Beine waren bleiern. (= wie aus Blei) Seine Gesundheit ist eisern. (= wie aus Eisen) Der Wein ist golden. (= wie aus Gold).
Page 3 - übernimmt das Artikelwort die Rolle des syntaktischen Kopfes und flektiert wie ein Artikel": Geld brauchen wir kein gefälschtes (ebd., 239).
Page 7 - wird das Adjektiv in Hinsicht auf die Flexionsart vom Kopf und hinsichtlich des Genus vom Kern regiert": eines {Gen, Sg, Mask} klugen {Gen, Sg, Mask, Hör} Kopfes {Gen, Sg}{Mask} (ebd., 238).

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