Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) von 2006 als Diskriminierungsschutz im Arbeitsumfeld

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GRIN Verlag, Feb 24, 2007 - Business & Economics - 27 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 2,00, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Veranstaltung: Personalmanagement, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach heftigen Protesten aus der Wirtschaft hat der Gesetzgeber ernst gemacht. Am 18.8.2006 trat das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, welches auch oft noch unter dem Namen „Antidiskriminierungsgesetz“ bekannt ist, in Kraft. Aufbauend auf vier EU-Richtlinien wird durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, kurz AGG, ein umfassender Diskriminierungsschutz geschaffen. Die bisherigen Benachteiligungsverbote wegen des Geschlechts, gem. §§ 611a, b und 612 Abs. 3 BGB, und wegen einer Schwerbehinderung, gem. §81 Abs. 2 SGB IX, werden um die Merkmale der Rasse und ethnischen Herkunft, Alter, Religion und Weltanschauung, Behinderung, sowie sexuelle Identität erweitert. Der Gesetzgeber tat sich allerdings sehr schwer damit, das Gesetz in die Tat umzusetzen. Ursprünglich sollte das Gesetz einige Jahre früher in Kraft treten. Aber die Regierungsparteien konnten sich nicht darüber einigen, ob lediglich die EU-Vorgaben umgesetzt werden sollen oder ob man den Diskriminierungsschutz noch erweitern sollte. Das Gesetz enthält zahlreiche neue Regelungen, die auf den ersten Blick recht harmlos klingen. Allerdings drohen empfindliche Schadensersatz- und Entschädigungszahlungen, wenn der Arbeitgeber seinen Pflichten nach dem AGG nicht nachkommt und den Betriebsablauf diskriminierungsfrei gestaltet. Dadurch kommt ggf. ein erheblicher Mehraufwand auf die Arbeitgeber in Deutschland zu.
 

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4.3 Belästigung 6.1.2 Entschädigung 8/2006 http://www1.dgfp.com/dgfp/data/pages/DGFP_e.V/Produkte_ Absage Absageschreiben AGG verankert allerdings Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz AGG Arbeitgeberpflichten und Maßnahmen Arbeitnehmer Arbeitsentgelt Arbeitsplatz Arbeitsrecht Ausschreibung Baumann bedeutet Begriff der Rasse benachteiligt Benachteiligung aufgrund Benachteiligung vorliegt Benachteiligungsmerkmale Benachteiligungsverbot berufliche Aufstieg beruflichen Anforderung Beschäftigten Beschwerde Beschwerdestelle Beweislastumkehr Biester bleibt abzuwarten bspw Daher sollte Dienstleistungen/Veroeffentlichungen/PraxisPapiere/agg/AGG.pdf Diskriminierung Diskriminierungsmerkmale Diskriminierungsschutz Düwell ebenfalls Einarbeitung Entschädigungsansprüche Entschädigungszahlungen erforderlichen Maßnahmen Erfüllungsgehilfe Essener Unternehmerverband e.V. EU-Richtlinien EUV Seminar Geighardt Gemäß 2 Abs Gerichte Gesamt Metall geschützt Gesetz Gesetzgeber Göpfert haftet der Arbeitgeber Heil Höchstgrenze Höhe der Entschädigung Kommt konkrete könnte Kündigung Kündigungsschutzgesetz Lebensalter Loschelder Rechtsanwälte 2006 Menschen Merkmale mittelbare Benachteiligung mögliche Benachteiligungen muss der Arbeitgeber Personalblitzlicht reagiert das Personalmanagement Rechtfertigungsgrund Religion und Weltanschauung Roesner Schadensersatz Schadensersatzanspruch Schrader Schubert Schulung Schutz des AGG Schwerbehinderung Schwering sexuellen Belästigung sexuellen Identität SGB IX Stand Stellenanzeige Stellenausschreibung Tatbestand Unternehmen Unternehmerverband e.V. 2006 unterschiedliche Behandlung Verhaltensweise Willemsen/Schweibert 2006 www.bongen.de www.dgfp.de Zugang zulässig zuständigen Stelle

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