Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz - Von der Richtlinie bis zur praktischen Umsetzung

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GRIN Verlag, 2008 - 132 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1.0, Hochschule fur Wirtschaft und Umwelt Nurtingen-Geislingen; Standort Nurtingen, 53 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 18. August 2006 ist nach einem sehr langen und stark diskutierten Gesetzgebungsverfahren das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Deutschland in Kraft getreten. Es regelt einen umfassenden Schutz vor Benachteiligung aus Grunden der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identitat. Diese Arbeit soll einen grundlegenden Uberblick uber den europaischen Entstehungshintergrund, den Inhalt sowie die Handlungsempfehlungen fur die Praxis des AGG geben. Es wird ausschliesslich auf den arbeitsrechtlich relevanten Abschnitt des AGG eingegangen, der zivilrechtliche Teil wird bewusst aus Grunden der Lange ausgegrenzt. Um den europarechtlichen Hintergrund des AGG besser verstehen zu konnen, werden die Grundlagen der EU-Richtlinien sowie die Antidiskriminierungsrichtlinien, welche die Grundlage des AGG darstellen, ausfuhrlich im zweiten Kapitel erlautert. Nachfolgend werden im dritten Kapitel das Gesetzgebungsverfahren und die ersten Anderungen zum AGG erklart. Detaillierte Informationen uber den Inhalt des AGG befinden sich im vierten Kapitel. Hier wird besonders auf das Ziel des AGG, die einzelnen Diskriminierungsmerkmale, die verschiedenen Arten der Benachteiligungen und die zulassigen Ausnahmen, welche eine Benachteiligung rechtfertigen, eingegangen. Auch die Rechte der Betroffenen und die Pflichten der Arbeitgeber sowie die Rechtsfolgen bei Verstoss gegen das Benachteiligungsverbot sind Inhalte dieses Kapitels. Handlungsempfehlungen fur die Praxis befinden sich im funften Kapitel. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Bewerbungsverfahren, da in diesem Bereich nach Expertenmeinungen die meisten AGG-Klagen zu erwarten sind. Im sechsten Kap
 

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Contents

GRUNDLAGEN DER EURICHTLINIEN GEGEN DISKRIMINIERUNG
9
VON DEN RICHTLINIEN ZUM NATIONALEN GESETZ
23
REGELUNGSZWECK UND INHALT DES AGG
31
DAS AGG IN DER PRAXIS
65
FAZIT UND AUSBLICK
71
Quellenverzeichnis
118
Copyright

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Common terms and phrases

Absatz 1 AGG Abschnitt allerdings Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz AGG Alter Änderungen angemessen Antidiskriminierungsgesetz Antidiskriminierungsstelle des Bundes Arbeitgeber Arbeitnehmer Arbeitsentgelt Arbeitsgerichtsgesetz Arbeitsrecht Artikel Begriffsbestimmung in Kapitel Behinderung Beispiel Benachteiligung auf Grund Benachteiligungsverbot Bereich berufliche Anforderung Beschäftigten Beschäftigung bestimmten Betriebsverfassungsgesetz Betroffenen Bewerber Bezug Boemke/Danko BT-Drucks Bundesministerium für Familie Bundesrat Bundesregierung Bundestag Diskriminierung diskriminierungsfreie Diskriminierungsmerkmale Einheitliche Europäische Akte einschließlich erforderlich ersten ethnischen Herkunft EU-Richtlinien EuGH Europäische Parlament Europäische Union Europarecht Fall Frauen und Jugend Fußn Gemeinschaftsrecht genannten Grundes Gericht Geschlecht Gesetz Gleichbehandlung Gleichbehandlungsgrundsatzes Gründen der Rasse Grundsätzlich gung hierzu Gesetzentwurf hierzu Haratsch/Koenig/Pechstein hierzu o.V. Klagen Kolmhuber Kommission laut Lesung Maßnahmen Matzat Merkmal Mitarbeiter Mitgliedstaaten mittelbare Benachteiligung muss Personen Rasse oder ethnischen Recht Rechtsakt Religion oder Weltanschauung Richtlinie Schuldverhältnisse Schutz vor Benachteiligungen sexuelle Belästigung sexuellen Identität sollte sowie Sozialgesetzbuch Stelle Stellenausschreibung Tarifverträgen Tätigkeit Umsetzung Umsetzungsfrist unmittelbare Richtlinienwirkung Unternehmen unterschiedliche Behandlung Vereinbarungen Verfahren Verstoß Vertrag Vorschriften Wirtschaft Wisskirchen Ziel zulässig zuständigen

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