Das Andalusische - Ein heterogener Dialekt des Kastilischen

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GRIN Verlag, 2007 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Romanisches Institut), Veranstaltung: Proseminar Typ I, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Andalusische, welches als Dialekt des Kastilischen bezeichnet werden kann, wird in Andalusien, einer Region mit einer Flache von uber 87.200 km, von mehr als sechs Millionen Menschen gesprochen. Eine besondere Eigenschaft des Andalusischen ist seine ausserordentliche linguistische Heterogenitat. Um diesen Aspekt bereits in der Bezeichnung zu erfassen, wurde im Spanischen der Ausdruck hablas andaluzas gefunden. Die Heterogenitat der hablas andaluzas lasst sich dadurch erklaren, dass sie diachronisch gesehen durch das Spanisch beeinflusst wurden, welches von den reconquistadores und repobladores, die zwischen dem XIII. und fruhen XVI. Jahrhundert in den Suden kamen, gesprochen wurde. Da diese unterschiedlicher Herkunft waren, zu verschiedenen Zeiten nach Andalusien kamen und es desweiteren interne Bewegungen innerhalb Andalusiens gab, unterlagen die hablas andaluzas unterschiedlichen sprachlichen Einflussen. So ist das Andalusische im Westen vor allem in Bezug auf die Lexik durch leonesische Einflusse gepragt, wahrend Ostandalusien vom Aragonesischen beeinflusst wurde. Besonders auf phonetischer und phonologischer Ebene, namlich der Aussprache, weisst das Andalusische klare Unterschiede zum Kastilischen auf. Diese und eine Auswahl weiterer Besonderheiten der hablas andaluzas im Hinblick auf Morphosyntaktik sowie Lexik und Semantik, werden in dieser Arbeit vorgestellt um einen Uberblick uber die Eigenschaften des Andalusischen zu geben."
 

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