Das Annolied und die deutsche Literatur des 11. Jahrhunderts: Eine Untersuchung der Literaturentwicklung im Mittelalter

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GRIN Verlag, Oct 6, 2009 - Literary Criticism - 14 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Das Annolied, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zeitalter ständig neu hinzukommender Medien scheint eine Verbindung von den Anfängen der deutschen Literatur bis hin zu neuzeitlichen Literaturformen schwierig. Die Diskrepanz macht sich in Seminaren an der Universität – beispielsweise dem Seminar Das Annolied aus dem Sommersemester 2007 – bemerkbar. Von Kirche, Kämpfen, Heiligen ist die Rede. Heute sind solche Schlagworte entweder in historischen Romanen oder mediävistischer Fachliteratur zu finden. Doch war, ist und bleibt die ältere deutsche Philologie ein fester Bestandteil der deutschen Literatur und auch des Studiengangs Germanistik, ganz gleich, um welchen Studienabschluss es sich handelt. Werden in solch einem Seminar Aspekte mittelalterlicher Literatur untersucht, lässt sich für die Studierenden kaum noch nachvollziehen, wie aus der mittelalterlichen Literatur Entwicklungen stattfinden konnten, die zu moderner Literatur führten. Genau diese Entwicklung versucht die vorliegende Arbeit zu ergründen. Durch einen Abriss der in einer immensen Fülle in der Fachliteratur dargestellten Literaturgeschichte soll ein grober Überblick die Diskrepanz zwischen Altem und Neuem überwinden. Im Folgenden soll eine knappe Abgrenzung der relevanten Literaturepochen des Mittelalters dargstellt werden. Anschließend werden einzelne Werke und Entwicklungen der deutschen Literatur näher in den Focus rücken. Das Annolied wird in diesen Gesamtkontext eingeordnet. Erst im Anschluss hieran können einzelne Entwicklungen und Veränderungen innerhalb der deutschen Literatur des Mittelalters ausfindig gemacht werden. Diese werden benötigt, um den Sprung vom Religiösen ins Weltliche und vom Historischen zum Fiktiven zu ermöglichen. Der Schlussteil wird alle Ergebnisse noch einmal zusammenfassend wiedergeben und einen weiteren Ausblick anbieten.
 

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