Das arbeitsrechtliche Verbot der Altersdiskriminierung nach dem neuen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

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GRIN Verlag, 2008 - 76 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, Note: 1,3, Fachhochschule Trier - Hochschule fur Wirtschaft, Technik und Gestaltung, 76 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 18.08.2006 ist das neue Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten. Es setzt die Rahmenrichtlinie (RRL) 2000/78/EG des Rates vom 27.11.2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens fur die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschaftigung und Beruf um. Ziel des Gesetzes ist es, Benachteiligungen aus Grunden der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identitat zu verhindern oder zu beseitigen. Fur das relativ junge AGG liegen seit dem 27.06.2007 erstmals seit Inkrafttreten aussagekraftige Zahlen uber dessen Relevanz vor. Die Zahlen veroffentlichte dasLAG Baden Wurttemberg (PM vom 27.06.2007, LAG Baden Wurttemberg, www.lag baden wuerttemberg.de), nachdem es fur den Zeitraum 18.08.2006 bis 18.04.2007 bei den Arbeitsgerichten des Landes die Rechtsstreitigkeiten ermittelte, bei denen Normen aus dem AGG zur Anwendung kamen. Dies waren in dem relevanten Zeitraum von 9 Monaten insgesamt 109 Verfahren, wobei das haufigste Diskriminierungsmerkmal mit 36 % das Alter war. Dabei wurden die Diskriminierungenzu 36 % aus dem Bereich der Kundigungen und zu 26 % aus dem Bereich bestehender Arbeitsverhaltnisse geltend gemacht; 38 % hatten einen Zusammenhang zu Bewerbungen. Die gewunschten Rechtsfolgen bestanden zu 75 % in der Geltendmachung einer Entschadigung oder eines Schadensersatzes.

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