Das Attentat auf Bischof Landbert von Maastricht

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GRIN Verlag, 2012 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Anhand dreier hagiographischer Quellen zu Landbert von Maastricht wird die hagiographische Tradition des Fruhmittelalters naher in Augenschein genommen. Zentral ist hierbei der Herrschaftswechsel der Merowinger auf die Karolinger und deren Auswirkung auf die Darstellungsmethoden in Heiligenviten., Abstract: Das Attentat auf Bischof Landbert von Maastricht im Jahre 705 ist eines der bedeutendsten Beispiele des mittelalterlichen Bischofsmordes. Es steht stellvertretend fur den Dualismus zwischen klerikalem, gottgefalligem Lebenswandel und der fruhmittelalterlichen, auf physische Gewalt ausgelegten Adels- und Sippenstrukturen. Was dieses Attentat allerdings von anderen, zahlreich geschehenen Angriffen auf Bischofe im Mittelalter unterscheidet, ist die zeitliche Brisanz: Bischof Landbert starb zu einer Zeit des Umbruchs und Wandels der fruhmittelalterlichen Gesellschaft: Die Ablosung des merowingischen Konigsgeschlechtes durch die karolingischen Hausmeier am Ende des 7./ Anfang des 8. Jahrhunderts. Deutlich wird dies in den verwendeten Primarquellen: Zum einen die merowingisch gepragte Heiligenvita Vita Landiberrti [sic!] episcopi traiectensis vetustissima1 eines unbekannten Autors aus dem Jahre 730, sowie die 350 Jahre spater verfasste Vita Landiberti episcopi traiectensis auctore Sigeberto2 des Sigebert von Gembloux, die karolingischen Stil und Sprache aufweist. Als Erganzung sei die zweite Vita Landberts Vita Landiberti episcopi traiectensis auctore Stephano3 von seinem Amtsnachfolger Stephan von Luttich aus dem fruhen 10. Jahrhundert erwahnt. Im Folgenden soll untersucht werden, wie sich im Laufe der 350 Jahre der hagiographische Stil der Viten unter Berucksichtigung der jeweiligen zeitlichen Umstande verandert hat. Wie wird die Person Bischof Landberts dargestellt, wo setzen die einzelnen Viten ihre Schwerpunkte? Wi
 

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