Das Augsburger und Nürnberger Patriziat im Vergleich

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GRIN Verlag, 2007 - 80 pages
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Zwischenprufungsarbeit aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1, Universitat Bielefeld (Fakultat fur Geschichtswissenschaft und Philosophie), Veranstaltung: Zwischenprufung, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Zwischenprufungsarbeit. 323 KB, Abstract: Das Thema der vorliegenden Arbeit ist das Patriziat der Reichsstadte Augsburg und Nurnberg in Mittelalter und Fruher Neuzeit. Ziel soll es sein, anhand eines Vergleichs die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Entwicklung und Konstitution des Patriziats beider Stadte herauszustellen. Einer solchen Zielsetzung kommt schon deshalb Relevanz zu, weil sich die zahlreichen bisher zum Thema erschienenen Abhandlungen i.d.R. auf eine einzelne Stadt oder einen eingegrenzten geographischen Raum konzentrierten - weitgehend, ohne detailliertere Vergleiche zwischen zwei Stadten anzustellen. So ist bisher keine ausfuhrliche Untersuchung zum Augsburger und Nurnberger Patriziat veroffentlicht worden. Aufgrund des engen Rahmens der vorliegenden Darstellung wird diese Lucke nur zu einem kleinen Teil geschlossen werden konnen. Vielmehr ist beabsichtigt, einige Aspekte genauer zu untersuchen. Vor allem die Entstehung und die standischen Besonderheiten des jeweiligen Patriziats im Vergleich zueinander und zum deutschen Patriziat als solchen sollen deshalb Gegenstand der Untersuchung sein. Dabei ist die Quellenlage zur Entstehung des Patriziats in Augsburg eher unzureichend. Da die Quellen uber die gesellschaftliche Entwicklung Augsburgs im 10. und 11. Jh. nur recht vage und undifferenzierte Angaben machen. Besser wird die Quellenlage zur weiteren Entwicklung dann ab dem 12. Jh. mit dem Aufkommen zusatzlicher Quellen, die ein recht genaues Bild vermitteln.
 

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Contents

Einleitung
2
Das Nürnberger Patriziat
19
Augsburg und Nürnberg im Vergleich
24
Zusammenfassung
29
Copyright

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Common terms and phrases

Abgrenzung Adel Adelskriterien alten Geschlechter Ämter Aufgrund Aufstand Augsburger Patriziat Augsburger und Nürnberger beiden Städten besondere Bischof blieb Bürger Bürgergemeinde Definition dennoch deshalb deutsche Stadt deutschen Patriziat Deutscher König ebenbürtig Ehrbaren Elite Ende Entstehung des Patriziats Entwicklung erst Familien Fernkaufleute Frühen Neuzeit Geburtsstand Gegensatz zu Augsburg Gemeinde Gerhard Pfeiffer Gerteis Geschichte Geschlossene Heiratskreise Gesellschaft Gewandschneider Gottlieb GRIN Verlag Großer Rat Gründung Handel Handwerker Heinrich III Heinz Schilling Herrentrinkstube Hirschmann Hochstiftsvogtei Hofmann Honoratiorentum Ingrid Bátori Isenmann Jahre Jahrhunderten Kaiser Kaufleute Kleinen Rat konnten Konnubium Kooptation Landadel Lehen lehensfähig Mediatisierung Meyer Mittelalter Neuaufnahmen nicht-patrizischen Nürnberger Patriziat Oberschicht Obwohl Patriziat im Vergleich Patrizier Patriziergeschlechter Patriziergesellschaft Patrizierstand Planitz politische Ratsfähigkeit Ratsmitglieder Ratssitze Regimentsordnung Reiches Reichsministerialen Reichsritterschaft Reichsstadt Reichtum Rieber Rössler Schichten schließlich Schmalkaldischen Krieg Schultheiß soziale Stadtadel stadtherrlichen Ministerialen Stadtherrn Stadtrecht Stadtregiment Stand Standesehre ständische Exklusivität ständischen Rang Ständisches Ansehen Stellung Tanzstatut Unterschiede vermutlich wesentlichen wirtschaftliche Wittelsbacher ziats Zorn Zünfte Zunfterhebung

Popular passages

Page 14 - Möglichkeiten, Probleme und Grenzen der politischen Partizipation in Augsburg zur Zeit der Zunftverfassung (13681548), in: Schreiner, Klaus, und Meier, Ulrich (Hg.), Stadtregiment und Bürgerfreiheit.
Page 5 - Alfred Otto Stolze: Der Sünfzen zu Lindau. Das Patriziat einer schwäbischen Reichsstadt.
Page 11 - Gemeinde der urbani trat jetzt in aller Form als eigene Rechtsgemeinschaft hervor, das freie Stadtrecht war zum geltenden Recht für die weltlichen Stadtbewohner bürgerlichen Gewerbes geworden, die in die Gemeinde aufgenommen...
Page 14 - ... Chronik der Familie Hörmann von und zu Gutenberg. Vgl. Erwin Riedenauer, Kaiserliche Standeserhebung für reichsstädtische Bürger 1519-1740. Ein statistischer Vorbericht zum Thema 'Kaiser und Patriziat', in: Deutsches Patriziat: 1430-1740, hrsg. v. Hellmuth Rössler, Limburg/Lahn 1968, S. 27-98. 10 Vgl. Albrecht Rieber, Das Patriziat von Ulm, Augsburg, Ravensburg, Memmingen, Biberach, in: Deutsches Patriziat (Anm. 9), S. 299-351. 11 WL Hörmann, Familienchronik (Anm. 1). S. 35-40. sollte sich...
Page 3 - Hanns Hubert Hofmann: Nobiles Norimbergenses. Beobachtungen zur Struktur der reichsstädtischen Oberschicht. In: Untersuchungen zur gesellschaftlichen Struktur der mittelalterlichen Städte in Europa.
Page 9 - Aufrührern auch nicht um einen Umsturz, sondern eigentlich um Kontrolle, um Beteiligung am Rat.
Page 17 - Grundsätzlich sollten dazu gehören dürfen: 1. Familien, die 50 Jahre lang Mehrer waren, 2. Geschlechter aus Straßburg, Nürnberg oder Ulm, die mehr als 100 Jahre zu Rat gingen, 3.
Page 12 - Personen als Bürger. Tatsächlich verengte sich der Bürgerbegriff rasch auf die tonangebenden, den Rat und die wichtigsten Ämter beherrschenden Familien, die sich als die eigentlichen "burger" empfanden und die mit einem Sammelbegriff als "Geschlechter
Page 18 - Patriziat folgte keinen bestimmten Gesetzen oder Voraussetzungen. Reichtum war zwar erwünscht, genügte aber ebensowenig wie die kaiserliche Erhebung in den Adelsstand.
Page 18 - Weit größere Bedeutung hatten gute Leistungen und Auszeichnungen im städtischen Dienst und die Protegierung durch eine altpatrizische Familie.

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