Das Böse in Mary Shelleys Roman "Frankenstein" oder der Glaube an das Gute vereint das Moralische wie das Unmoralische

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GRIN Verlag, 2009 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universitat Paderborn, Veranstaltung: Das Bose, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kommentar des Dozenten: "Eine sehr ausfuhrliche, sorgfaltig ausgearbeitete und qualitativ sehr gute Seminararbeit. Klare Fragestellung mit rotem Faden durch die gesamte Arbeit, gute Analyse.," Abstract: Frankenstein - Ein Name, der bei jedem, der ihn hort, eine bestimmte Assoziation hervorruft. Oft verbindet man damit das Bild von Boris Karloff, der als Monster Kinobesucher in Angst und Schrecken versetze. Selten hingegen denkt man an den eigentlichen Inhaber des Namens, den Wissenschaftler Frankenstein, der mit dem Willen Gutes zu tun eine menschenahnliche Kreatur schafft. Diese schwort ihrem Schopfer, aufgrund entsagter Liebe, Rache. Beide Figuren sind auf eine andere Art tragisch, durchleben Zeiten voller Kummer und Leid und verandern daraufhin ihren Charakter. Der eine erleidet einen Mangel an Liebe, der andere einen Verlust an geliebten Menschen, denn das Monster mordet analog zum steigenden Gefuhl von Ungerechtigkeit und Einsamkeit. Schliesslich kommt es zum finalen Kampf im arktischen Eis, in dem beide den Tod finden. In dieser Abhandlung mochte ich anhand des Romans von Mary Shelley das Verhaltnis von Gut und Bose herausarbeiten. Dabei soll es um die Frage gehen, ob die Protagonisten moralisch bose handeln, welche Motivationen sie haben und ob ihre Taten zu rechtfertigen sind. Zunachst werde ich in funf Abschnitten die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere darlegen und analysieren. Am Ende soll unter einem ethischen Gesichtspunkt geklart werden, in welchem moralischen Sinne die Protagonisten handeln und wie ihre Taten zu bewerten sind
 

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Contents

Der moderne Prometheus und sein ungeliebtes Geschöpf
3
Die Schöpfung S 8
8
Die Sünde S 11
11
Die Wiedergutmachung S 15
15
Rezeption S 19
19
Von Natur aus gut und zum Bösen getrieben oder Das Gute
22
Quellenangabe S 27
27
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