Das Bauhaus. Architektur in Zeiten von Expressionismus, Dadaismus und Neuer Sachlichkeit

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GRIN Verlag, Jun 25, 2003 - Literary Criticism - 16 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (FB Germanistik), Veranstaltung: Architektur in Zeiten von Expressionismus, Dadaismus und Neue Sachlichkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Das, was 1919 mit der Utopie „Bau der Zukunft“ bagann, kann man heute im Jahre 2002 überall in unserem Alltag wiederfinden: Stühle, Tische, Lampen, sogar ganze Gebäude. Das Bauhaus ist in Deutschland – und nicht nur hier – eine der einflussreichsten Institutionen, die unseren Wohnstandard über Jahrzehnte geprägt hat und auch in Zukunft voraussichtlich prägen wird. Mit seinen innovativen und radikalen Ansätzen hat das Bauhaus eine neue Wohnkultur geschaffen, die wahrscheinlich einen unschätzbaren Wert für unsere gesamte Gesellschaft hat. In den folgenden Kapiteln wird das Staatliche Bauhaus in seiner Geschichte und seiner Idee beleuchtet und erklärt.bAus der Zusammenlegung der Großherzoglichen Sächsischen Kunstgewerbeschule und der Großherzoglichen Sächsischen Hochschule für Bildene Kunst gründet Walter Gropius am 1. April 1919 in Weimar das Bauhaus. In den ersten Jahren, die allgemein als „expressionistische Phase“1 beschrieben werden, ist es das Ziel, ein Gesamtkunstwerk Bau zu erschaffen. Handwerk und Kunst sollen nicht länger als sich gegenseitig ausschließende Bereiche angesehen werden, sondern zu einer Einheit verschmelzen. Neben dem wissenschaftlich-theoretischen Teil des Unterrichts wird am Bauhaus vermehrt Wert auf eine künstlerisch-praktische Ausbildung gelegt. In Werkstätten unterrichten in den ersten Jahren bedeutende Künstler wie Johannes Itten, Gerhard Marcks, Oskar Schlemmer, Paul Klee und Wassily Kandinsky. Ein weiteres Ziel des Direktors Gropius ist es, eine neue Generation zu formen, die, frei von dem Weltbild des ausgehenden 19. Jahrhunderts, autonom eine neue Gesellschaft gestaltet, was er in dem Manisfest des Bauhauses 1919 formuliert: [...] 1 Christian Grohn, Die „Bauhaus-Idee“: Entwurf – Weiterführung –Rezeption, Berlin 1991, S. 11. 2 Burkhard Leismann (Hrsg.), Das Bauhaus. Gestaltung für ein modernes Leben, Köln 1993, S. 15.
 

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