Das Besteuerungsverfahren der Personengesellschaft bei Insolvenz

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Peter Lang, 2010 - Business & Economics - 475 pages
Das Insolvenzrecht hat Einfluss auf das (formelle) Besteuerungsverfahren, insbesondere auf das steuerliche Ermittlungsverfahren. Um möglichen Haftungsansprüchen vorzubeugen, muss die Frage geklärt werden, wer bei Insolvenz über das Vermögen einer Personengesellschaft die steuerlichen Mitwirkungspflichten zu erfüllen hat. Im Fokus der Betrachtung steht dabei die Funktionsteilung zwischen dem Insolvenzverwalter, den Gesellschaftsorganen und den Gesellschaftern. In diesem Kontext wurden insbesondere die Bilanzierungs- sowie die Steuererklärungspflichten bei Insolvenz der Personengesellschaft untersucht. In Folge dessen wird der Umfang der Bilanzierungspflicht, sowie die Zuständigkeit für die Aufstellung der Gesamthands-, Ergänzungs- und Sonderbilanz beleuchtet. Hinsichtlich der Steuererklärungspflicht greift die Arbeit u. a. die teilweise in der Literatur geäußerte Kritik an der finanzgerichtlichen Rechtsprechung zur gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellungserklärung bei Insolvenz der Personengesellschaft auf, zeichnet die Entwicklung nach und erörtert ausführlich die Argumentationsstränge.
 

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Contents

Einleitung
1
Gegenstand der Untersuchung
8
Auswirkungen der Insolvenz auf das Besteuerungsverfahren im
14
Steuersubjekteigenschaft der Personengesellschaft
91
b Selbständige Festsetzung von Besteuerungs
100
Zusammenfassung
109
Auswirkung der Insolvenz auf das Besteuerungsverfahren
133
Wirkung der Insolvenz der Personengesellschaft auf
144
e Anspruchsgrundlage eines Informationsrechts
382
d Zwischenergebnis
388
c Gegenstand des Informationsrechts
398
Die Rechtsprechung zum Argument der Praktikabilität
404
Zwischenergebnis
412
Personengesellschaft
417
bb Beteiligung einer juristischen Person an einer
426
Nach Insolvenzeröffnung
433

handelsrechtlichen Rechnungslegung
154
ee Zwischenergebnis
211
Zusammenfassung
218
Rechtspolitische Forderung
300
Erklärungspflichten der Personengesellschaft außerhalb
306
F Konkrete Erklärungspflichten des Insolvenzverwalters
312
Gewinnfeststellungserklärung und insolvenzfreie
440
Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung für den Zeitraum
443
Ermessensentscheidung
450
Kapitel 3
456
Literaturverzeichnis
463
Copyright

Common terms and phrases

58 EStDV Abgabe der gesonderten AO-StB Auswirkungen Bereich Besteuerung Besteuerungsgrundlagen Besteuerungsverfahren Beteiligten Betriebsvermögen BFH GrS BFH/NV BStBl Buchführung und Bilanzierung demnach DStR DStRE einheitlichen Gewinnfeststellungserklärung Einkommensteuer Einkünfte erfüllen Erklärungspflicht Eröffnung des Insolvenzverfahrens EStG Feststellung Finanzbehörde Folglich Frage Frotscher Gegenstände Gerkan/Haas Geschäftsführer Gesell Gesellschafter Gesellschaftsorgane gesellschaftsrechtliche Gesetz gesonderten und einheitlichen GesR Gewerbesteuer Gewerbesteuererklärung Gewinnermittlung GewStG Gleichwohl GmbHG grundsätzlich haftungsrechtlichen handelsrechtlichen handelt Handlungsfähigkeit hinsichtlich Informationsanspruch Informationsrecht insbesondere InsO Insol Insolvenz Insolvenzeröffnung Insolvenzforderung insolvenzfreie Angelegenheit insolvenzfreie Vermögen Insolvenzgläubiger Insolvenzmasse Insolvenzordnung Insolvenzrecht Insolvenzschuldner Insolvenzverwalter InsR-Hb Kommanditisten Konkursverwalter Leistungsgebot lich Masserelevanz Masseverbindlichkeiten Mitunternehmer Mitunternehmerschaft Mitwirkungspflichten muss nengesellschaft Norm Personen Personengesell Personengesellschaft Personenvereinigung Pflicht zur Abgabe Rechnungslegung Rechnungslegungspflicht Rechte rechtlichen Rechtsfähigkeit Rechtsprechung schaft Schmidt Schuldner Siehe oben Sollmasse Sonderbetriebsvermögen Steuerbescheid Steuererklärung Steuererklärungspflicht Steuerforderung steuerlichen Pflichten Steuerrecht Steuerrechtsfähigkeit T/K/Drüen T/K/Loose T/K/Seer venzverwalter Verfahren verfahrensrechtliche Vermögen der Personengesellschaft Vermögensverwalter verpflichtet Verwaltungs WpHG ZInsO zivilrechtlichen Zusammenhang Zwecke

About the author (2010)

Michael Schulze wurde 1976 in Hanau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung in der Hessischen Finanzverwaltung zum Diplom-Finanzwirt (FH). Im Jahr 2000 nahm er das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Frankfurt am Main auf, das er an der Universität Mainz fortsetzte. Dort legte er 2005 die Erste juristische Staatsprüfung ab. Den juristischen Vorbereitungsdienst absolvierte der Autor im Gerichtsbezirk des Oberlandesgerichts Koblenz. Die Zweite juristische Staatsprüfung legte er 2007 in Mainz ab. In den Jahren 2008 und 2009 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zivilverfahrens- und Privatrecht der Universität Zürich beschäftigt. Seit 2010 geht er einer Tätigkeit im Bereich des höheren Dienstes in der Hessischen Finanzverwaltung nach.

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