Das Bild der "Nordmenschen" bei Tacitus aus moderner Perspektive - Kultur und Religion der Germanen

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GRIN Verlag, 2007 - 44 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Skandinavistik, Note: noch gut, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Germanistisches Seminar, Abteilung fur Skandinavistik), Veranstaltung: Einfuhrung in die Skandinavistik 1 (Ubung), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand, Abstract: Die Germania des Geschichtsschreibers Tacitus ist das wichtigste Zeugnis schriftlicher Art uber Altgermanien. Mit der Bezeichnung "Germanien" meint Tacitus das freie Germanien rechtsrheinisch, also nicht die unter romischer Oberhoheit stehenden Provinzen Germania superior und Germania inferior linksseitig des Rheins. Mit dem Begriff Germanen" pragten die Romer eine Bezeichnung fur ein ethnisches Kollektiv, bei dem es sich in Wirklichkeit um eine Vielzahl von verschiedenen Stammen mit eigener politischer Fuhrung, eigenen Brauchen und eigener Sachkultur handelte. Tacitus ist selbst nie in Germanien gewesen. Er verdankt seine Quellen den Berichten von Offizieren und Kaufleuten, die Kontakt mit Germanen hatten. Die Hauptintention, die er mit der Germania verfolgte, war wohl, der eigenen romischen Gesellschaft ihren sittlichen Verfall und ihre Dekadenz vorzuhalten, sowie mit der Darstellung der (in den Augen der Romer) simplen Lebensformen der Germanen an tugendhaftere und moralischere Zeiten in Rom zu erinnern. Mit diesem Wissen uber die subjektiven Beweggrunde des Autors sollte man an diese antike Ethnographie herangehen, wenn man sich ein Bild von den Germanen" machen mochte. Die Germanen hinterliessen der Nachwelt keine schriftlichen Aufzeichnungen. Alle Schriftstucke, die uber die Germanen existieren, sind Berichte antiker Autoren. Ich mochte den Versuch wagen, einen Vergleich zwischen den historischen Beschreibungen des Tacitus und den modernen Erkenntnissen von Forschern aus den Bereichen Archaologie, Alter Geschichte, Sprach- und Religionswissenschaft zu ziehen. Meine Absicht ist hierbei, mich der Fragestellung zu nahern, wer unsere g"
 

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Einleitende Betrachtungen S
3
Die Sippe der Germanen S 1011
10
Literaturverzeichnis S
17
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