Das Bild des Engländers in ausgewählten Werken von Kureishi, Rushdie und Mo

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GRIN Verlag, 2007 - 108 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Anglistik/ Amerikanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Darstellung Englands und der Englander hat in der Weltliteratur Tradition: Shakespeare inspirierte sie zu Lobeshymnen auf Land und Leute, in Richard II etwa wird England: "This other Eden, demi- paradise," seine Landsleute "this happy breed of men"; Daniel Defoe hingegen dichtet uber "The True- born Englishman" und spricht von "that vain, ill- natur'd thing, an Englishman." Das Thema dieser Arbeit soll es sein, die Fortsetzung dieser Tradition in der heutigen Literatur Grossbritanniens, speziell bei Salman Rushdie, Hanif Kureishi und Timothy Mo, zu betrachten. Die drei Autoren werfen ein neues Licht auf die Thematik, sind sie doch alle Reprasentanten der neuen Literaturen englischer Sprache. Sie blicken - bedingt durch ihre Lebenslaufe im Wechselspiel verschiedener Kulturen - auf das Land, dessen Passe sie besitzen aus einer ebenso neuen wie interessanten Perspektive. Die Bedeutung dieser Schriftsteller wird meist besonders darin gesehen, dass sie in ihren Werken uber ihre speziellen Lebenserfahrungen im Umfeld von Immigration und Rassenbeziehungen berichten. Diese Erfahrungen und Berichte gelten als exotisch und fremd. Hierbei scheint jedoch Exotisch gerade das, was in der Situation der jeweiligen Autoren das Normale, das Alltagliche darstellt: das Miteinander von Nicht-Briten bzw. Immigranten unterschiedlicher Herkunft, die fur gewohnlich einen hybriden Lebensstil zugeschrieben bekommen. Im Gegensatz zu dieser ublichen Auffassung wird hier davon ausgegangen werden, dass sich postkoloniale Autoren und somit auch die Inhalte und Themen ihrer Werke nicht nur innerhalb der engen Grenzen der verschiedenen ethnischen, rassischen oder kulturellen Gruppierungen bewegen, denen sie durch ihre Herkunft oder die Herkunft ihrer Vorfahren zugerechnet werden konnen, sondern dass sie auf den verschiedenst"
 

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