Das Bild als Quelle für den Historiker am Beispiel von Tizians 'Karl V. bei Mühlberg' (1548)

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GRIN Verlag, 2007 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 1,3, Universitat Karlsruhe (TH) (Institut fur Geschichte), Veranstaltung: Geschichte im Bild, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte." Doch gerade fur Historiker ist diese Ansicht Kurt Tucholskys nicht so einfach anzunehmen. Es ist die Kritik an schriftlichen Quellen aller Art, mit der sich Historiker vorwiegend beschaftigten und beschaftigen. Dabei konnten Bilder einen neuen Zugang zur Geschichte vermitteln. Auf lebendige Weise illustrieren Gemalde oder Schnitte unkommentiert Ausschnitte und Szenen vergangener Zeiten. Diese eingefrorenen Momentaufnahmen ermoglichen es, Geschichte didaktisch leichter zu vermitteln - etwa fur Schulklassen oder in Museen - als dies schriftliche Quellen vermogen. Beide Arten von Quellen mussen nicht alleine fur sich sprechen, sondern gerade im Zusammenspiel konnen sie sich gut erganzen; auch die Richtigkeit der jeweiligen Aussage beziehungsweise Deutung lassen sich auf diese Weise uberprufen. Dazu ware es notig, dass sich mehr Historiker an Bilder heranwagen" und sicherer im Umgang mit bildlichen Quellen werden. Zu recht gibt es den Vorwurf der Manipulierbarkeit, doch auch schriftliche Zeugnisse sind vor (Ver-) Falschungen nicht gefeit. Die hier vorliegende Arbeit geht im Folgenden eingehender auf die Frage nach der Bedeutung und dem eventuellen Nutzen von bildlichen Quellen, insbesondere von Gemalden, fur den Historiker ein. Zunachst soll vorwiegend auf Grundlage der Texte Bilder" von Michael Maurer und Visual turn? Kulturgeschichte und die Bilder" von Bernd Roeck die Diskussion um die Nutzung von Bildern als Quellen aufgezeigt werden. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Arbeit im darauf folgenden Teil dem Olgemalde Karl V. bei Muhlberg," welches der Maler Tizian ein Jahr nach der Schlacht bei Muhlberg 1548 fertig stellte. Zur besseren Verstandlichkeit dieses Werkes wird kurz auf die
 

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Einleitung
3
Tizian und die Form des Porträts
10
Schlussbetrachtung
25
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