Das Bild der femme fatale in Thomas Manns Erzählung Der kleine Herr Friedemann

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GRIN Verlag, Sep 2, 2002 - Literary Criticism - 23 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,7, Universität Mannheim (Neuere deutsche Literatur), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: In der frühen Erzählung: "Der kleine Herr Friedemann" von Thomas Mann wird die Lebens- und Leidensgeschichte des buckligen Herrn Friedemanns erzahlt. Schon früh hat er der Liebe und den Frauen entsagt und erfährt in der Begegnung mit Gerda von Rinnlingen einen Einbruch in sein friedliches Glück. Am Ende der Beziehung von Herrn Friedemann und Frau von Rinnlingen steht für Friedemann der Tod. Die Figur der Gerda von Rinnlingen repräsentiert hier den besonderen Weiblichkeitstypus der Femme fatale, die den ihr verfallenen Herrn Friedemann zu Grunde richtet. In dieser Arbeit soll das Bild der Femme fatale in der Erzählung: "Der kleine Herr Friedemann" untersucht werden. Es soll herausgearbeitet werden, wie sich die Rolle der Femme fatale in der Figur der Gerda von Rinnlingen manifestiert. Um eine genauere Analyse der Figur der Gerda von Rinnlingen als Femme fatale durchführen zu können, soll im Vorfeld erläutert werden, wie typische Femme fatale Figuren in der Literatur dargestellt werden. Besonders soll dabei auf das Bild der Femme fatale im Fin du siècle eingegangen werden. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Beziehung zwischen Herrn Friedemann und Gerda von Rinnlingen. Hierbei soll vor allem gezeigt werden, wie sich Friedemanns Leben durch die Begegnung mit Gerda von Rinnlingen verändert und warum am Ende dieser tragischen Beziehung der Tod Friedemanns steht. Ziel der Arbeit wird es sein, zu untersuchen, ob die Figur der Gerda von Rinnlingen wirklich dem typischen Bild der Femme fatale entspricht, oder ob Thomas Mann mit dieser Figur nicht eher einen ganz eigenen Typus der Femme fatale geschaffen hat. [...]
 

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