Das Bildungsideal in Novalis' "Heinrich von Ofterdingen" im Kontext der Bildungsromandiskussion, dargestellt anhand eines Vergleiches mit Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre"

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GRIN Verlag, 2008 - 80 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin (Institut fur deutsche und niederlandische Philologie), Veranstaltung: Hauptseminar 16766: Fruhromantik, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Novalis Romanfragment "Heinrich von Ofterdingen," erstmals 1802 posthum veroffentlicht, wird von der Forschung nicht erst in jungster Zeit der Tradition des Bildungsromans zugerechnet. Der Roman wird nach wie vor als Gegenbild zum Roman der Klassik und insbesondere zu Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" angesehen. In dieser Arbeit wird, von einer vergleichenden Textlekture ausgehend, Novalis Bildungsideal mit den zugrundeliegenden poetologischen Grundannahmen herausgearbeitet. Dazu werden zunachst Struktur, Motivkomplexe und einzelne Charaktere beider Romane untersucht. Im weiteren Verlauf der Untersuchung wird der Blickwinkel fur zentrale philosophische Fragestellungen der Fruhromantik geoffnet. Der Abgleich mit den entsprechenden mentalitatsgeschichtlichen Fragestellungen, unter denen Goethe zuvor seinen Roman verfasst hat, ermoglicht schliesslich eine kritische Wurdigung des Ofterdingen-Romans und legt offen, inwiefern Novalis seine poetologischen Zielvorgaben verwirklicht bzw. verfehlt hat
 

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Contents

Vorbemerkung
3
Das Bildungsideal im Zeichen der Universalpoesie
18
Schlußbemerkungen
33
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