Das Boot - Von Buchheims Tatsachenroman zu einem der erfolgreichsten deutschen Filme aller Zeiten

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GRIN Verlag, Nov 14, 2006 - Literary Criticism - 12 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Osnabrück, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1981 nach der gleichnamigen Vorlage des Autors Lothar-Günther Buchheim verfilmt, zählt das Boot nach wie vor zu den größten Erfolgen des deutschen Films und ist auch die bisher teuerste deutsche Produktion. Durch seinen Film, der national und international als Aushängeschild der hiesigen Filmwirtschaft gilt, wurde Wolfgang Petersen zum weltweiten Star. Nicht umsonst ist er heute der einzige ernst zunehmende deutsche Hollywoodregisseur. Neben der wahren und überaus fesselnden Geschichte über Panik, Klaustrophobie und dem Kampf ums nackte Überleben einer U-Boot- Mannschaft im 2. Weltkrieg legt der Film vor allem Wert auf tiefgründige Charakterstudien. Erstmals wurde ein großer Kriegsfilm ganz aus deutscher Sicht konzipiert. Während amerikanische Kriegsfilme den Wehrmachtssoldaten oft als schlichtweg bösen Nazi darstellen, erfährt man in diesem Film über Menschlichkeit, Ängste und Sorgen des einfachen deutschen Soldaten. So wird der harte Alltag an Bord geschildert, und auf politische Hintergründe des Nationalsozialismus kaum eingegangen. Von den vierzig Besatzungsmitgliedern zeigt nur einer den ideologischen Führergehorsam. Andere haben keine Zeit sich Gedanken um Innenpolitik oder "Hitlerkult" zu machen. Die Sinnlosigkeit des Krieges und die absolute Aufopferung für das Vaterland wird anhand des Leidens der jugendlichen Soldaten scharf kritisiert, wenn auch nicht direkt thematisiert. Der Autor leistet mit dieser Arbeit eine Interpretation und Gegenüberstellung von Film und Buch. Zudem werden Produktion, Motivation und Besetzung des "Klultfilms" beleuchtet und hinterfragt.
 

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