Das Brot macht die Musik?: Eine Untersuchung der Intention dreier Strophen aus dem Unmutston Walthers von der Vogelweide

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GRIN Verlag, 2009 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2,0, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen (Germanistisches Institut, Lehrstuhl fur Altere Deutsche Literatur), Veranstaltung: Hauptseminarseminar: Sangspruchdichtung, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer kennt ihn nicht -Walther von der Vogelweide. Wer sich mit Sangspruchdichtung auseinandersetzt, wird erst recht nicht an Walther vorbeikommen. Zwar ist er der Allgemeinheit als Minnesanger bekannt, aber er hat ebenfalls zahlreiche Sangspruche verfasst, deren Interpretation nicht minder interessant ist. Das heisst Walther von der Vogelweide war beides zugleich: Minnesanger und Sangspruchdichter, was nicht selbstverstandlich ist, fur Mediavisten aber eine grosse Bandbreite an Kunst des Dichters bietet. Es bietet uns ebenso eine Menge an Quellen, die uns Hinweise uber die Biographie Walthers und die Geschehnisse zu seiner Zeit geben. Dieser grosse Gehalt der Minnelieder und Sangspruche ist das, war ihre Interpretation so interessant macht. Man kann sie deshalb in vielerlei Hinsicht auf ihre Intention und Bedeutung hinterfragen. Besonders in Walthers Strophen finden sich vielerlei Themengebiete, die auf sehr unterschiedliche Weise in Erscheinung treten und die immer wieder zu der Frage anregen, inwiefern hier blosse kunstlerische Fiktion oder personliche Reflexionen des Autors vorliegen. Gerade wenn in Walthers Strophen ein Ich spricht, was nicht selten vorkommt, mochte man nur allzu gern glauben Walther sprache von sich und seinen Lebenserfahrungen. Doch damit kommt noch eine weitere Frage ins Spiel: Inwiefern sind diese Strophen dann als Auftragsdichtung zu verstehen; konnte der Dichter mit ihnen sein Geld verdienen? Wahrscheinlich wird man nie hinreichende Antworten auf diese Fragen finden, da wir zu wenig uber die Dichter des Mittelalters wissen und nur aus ihren Liedern und Strophen lesen konnen. Dennoch kann die sinnvolle Analyse der Werke uns helfen e"
 

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