Das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt in Essen und Stuttgart

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GRIN Verlag, Oct 12, 2006 - Science - 22 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Geographisches Institut), Veranstaltung: OS Besonderes Städtebaurecht, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt“, im folgenden der Kürze halber „Soziale Stadt“ oder BLP genannt, wurde auf Bundesebene im Jahr 1999 gestartet, um der zunehmenden sozialen und räumlichen Spaltung in den Städten entgegenzuwirken. Dazu wurde der Paragraph §171e als Ergänzung zum „Stadtumbau“ neben den „Städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen“, und den „Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen“ in das Baugesetzbuch (BauGB) aufgenommen. Ausgangssituation waren soziale Mißstände in benachteiligten Stadtquartieren. Durch den wirtschaftlichen Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft, den Transformationsprozessen in den Neuen Bundesländern und durch die Globalisierung wurde in Deutschland im Verlauf der 1990er Jahre eine soziale Polarisierung begünstigt, die sich auch räumlich, etwa in Form von Segregation der Wohnbevölkerung in Städten, niederschlug. Dieser Trend wurde z.B. in Berlin durch das geschaffene Überangebot an Wohnraum noch weiter verschärft, insofern es die Mobilität von solventen Haushalten begünstigt. Die Entwicklung eines Stadtteils ist dann besonders problematisch, wenn einerseits durch selektive Abwanderung Bewohner der mittleren und oberen Einkommensschichten verloren gehen und andererseits, etwa infolge der städtischen Belegungspolitik, einkommensschwache Haushalte, deren Mitglieder am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind, einquartiert werden. Konflikte zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind vorprogrammiert, ein „sozialer Brennpunkt“ entsteht. Um ein Kippen des Stadtteils zu verhindern, die vielzitierte „Abwärtsspirale“ zu stoppen und die neuen sozialen Mißstände wenigstens abzumildern, wurde nach Vorbild von Programmen in den Niederlanden und nach Experimenten einzelner Bundesländer die Soziale Stadt auch auf Bundesebene umgesetzt. In dieser Arbeit wird weder eine quantitative Auswertung von Daten zum Themenkreis ‚Wohnen’ gegeben, noch werden Aussagen getroffen, welche auf alle Programmgebiete des BLP verallgemeinert werden könnten. Alles, was hier geleistet werden kann, ist eine gründliche Materialzusammenstellung zu den zwei ausgewählten Gebieten unter besonderer Berücksichtigung der in ihnen durchgeführten Maßnahmen im Rahmen der Sozialen Stadt. Allerdings erlaube ich mir jeweils zum Abschluß der Fallbeispiele eine vorsichtige Einschätzung der künftigen Entwicklung. [...]
 

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Contents

Einleitung
2
Beispiel EssenAltendorf
3
23 Maßnahmen der Sozialen Stadt
4
24 Ausblick
6
Beispiel StuttgartFreibergMönchfeld
7
32 Institutionalisierung der Sozialen Stadt
9
33 Maßnahmen der Sozialen Stadt
10
34 Ausblick
12
Schlußbetrachtung
13
Anhang
15
53 Branchenstruktur Kaufpark Freiberg
16
Abbildungen Bildnachweis
17
Literatur
21

Common terms and phrases

Abbildung Abb Adalbert-Stifter-Straße Akteure Altendorfer Straße Amt für Stadtplanung Angebot im Bürgerhaus Arbeitskreis Kinder Arbeitskreisbeirat Aufgabe der Stadtteilarbeit Aussiedlern Bahnunterführung Rüselstr./Holtener Str Baumaßnahmen beiden Stadtteile Betreuer Bewohner Bistro Branchenstruktur Kaufpark Freiberg Branchenstruktur Ladenzentrum Mönchfeld Bund-Länder-Programm Soziale Stadt Bundeswehr Bürgerhaus Freiberg/Mönchfeld Datum der Erhebung durchgeführt Einzelprojekte Einzelprojektgruppe Fassadengestaltung Freiberg und Mönchfeld Freimönch Gastronomie Gemeinderat geplante Globalisierung Grünfläche heute Initiative Altendorf e.V. Institutionalisierung der Sozialen ISSAB Jahnplatz Jahre Jugendamt Kinder und Jugendliche Klagge Krupp Krupp-Gürtel Leerstand insgesamt LOS-Projekte Maßnahmen der Sozialen Maßnahmen im Rahmen Millionen Euro Neugestaltung Organisation der Bürgerbeteiligung Ort der Erhebung Portal Freiberg Programm Soziale Stadt Programmgebiet der Sozialen Programmgebiet Freiberg/Mönchfeld Projektgruppe Quartiermanagement Quartiersmanagements Rahmen des BLP Raum für Ideen Runden Tischen Schlecker Sebastian Ehrentraut soll sowie Soziale Arbeit Sozialhilfedichte Spielplatz Stadt Essen Stadtplanung und Stadterneuerung Stadtteilarbeit Stadtteilbüro Stadtteilmanagement Stadtteilzeitung Stadtverwaltung Stuttgart Thyssen ThyssenKrupp Real Estate Vergleich zur Gesamtstadt versuchte der Arbeitskreis Vorstellung des Programmgebiets Wehrverwaltung Wohnanlagen Wohnraum Wohnumfeldverbesserung

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