Das Cabinet des Dr. Caligari - Ein Vergleich zwischen dem Drehbuch und dem Stummfilm von Robert Wiene

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Bod Third Party Titles, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,0, Universitat Regensburg (Institut fur Germanistik), 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Winter 1919/ 20 drehte der Regisseur Robert Wiene fur die erfolgreiche Produktionsfirma Decla den deutschen Stummfilmklassiker DAS CABINET DES DR. CALIGARI, der das wohl beruhmteste Vermachtnis jener kurzen Epoche von 1918 bis 1924, die als The German Era" in die Filmgeschichte einging, werden sollte. Die Einteilung in sechs Akte zeigt die Nahe des noch jungen, experimentierfreudigen Mediums zum Theater. Besonders dank der revolutionaren, expressionistischer Bildsprache entlehnten Asthetik mit ihren perspektivisch verzerrten Buhnenbildern, verquollenen und schiefen Hausern und den scharfen Helldunkel-Kontrasten, wirkte der Film weit uber die Grenzen Deutschlands hinaus stilpragend und galt als der expressionistische Film schlechthin. Lange Zeit glaubte man das von den Autoren Carl Mayer und Hans Janowitz verfasste Drehbuch verschollen, bis die Stiftung Deutsche Kinemathek 1995 eine texttreue Fassung des letzten existierenden Exemplars veroffentlichte und damit erstmals einer breiten Leserschaft zuganglich machte. Obwohl die Popularitat des Films hauptsachlich auf dem aussergewohnlichen Dekor und den new aesthetic ambitions for the cinema" beruhte, soll die optische Aufbereitung in meiner Arbeit ausgeklammert werden. Ein Vergleich zwischen der im Drehbuch vorgesehenen Ausstattung und dem spateren Filmset wurde sich hier formlich aufdrangen. Literaturwissenschaftlich interessanter sind aber ohne Zweifel die inhaltlichen und dramaturgischen Abweichungen, die nicht willkurlich vorgenommen wurden, sondern einem bestimmten Kompositionsschema folgen. In einem Drehbuch ist, im Gegensatz zum Theaterstuck, eine Auffuhrung, die es den Sinnen zuganglich macht, zwingend angelegt. Zwischen dem Anspruch des Drehbuchs, als autonomes Kunstwerk"

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