Das Créole von Französisch-Guayana - nur ein überflüssiger Dialekt?

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Romanistik - Franzosisch - Landeskunde / Kultur, Note: 2,7, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Romanisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Sprache zu lernen, die nur eine sehr kleine Bevolkerungsgruppe spricht - ist das wirklich sinnvoll? Ware es da nicht logischer eine der weit verbreiteten Sprachen zu lernen, wie etwa Franzosisch oder Englisch? In dieser Arbeit soll genau diese Frage exemplarisch am Beispiel des Creole1 von Franzosisch-Guayana beantwortet werden. Hierfur wird nach einem Exkurs in die Geschichte der Region und der Entstehung des Creole auf dessen grammatikalische Besonderheiten eingegangen werden. Hierbei wird das Creole im Vergleich mit dem Franzosischen betrachtet, um zu ermitteln, ob es sich bei dem Creole tatsachlich um eine eigenstandige Sprache, oder, wie haufig angenommen, um einen Dialekt des Franzosischen handelt. In diesem ersten Teil der Arbeit soll unter anderem der Wert des Creole fur die Linguisten und die Sprachwissenschaft betont werden und so ein erster Grund fur die Erhaltung des Creole aufgezeigt werden. Im Anschluss soll analysiert werden, welchen kulturellen Wert die Sprache fur die Guayanesen hat und inwiefern Creole im Alltag, etwa in Verwaltung, Schule und Medien, uberhaupt noch prasent ist. Haben sich die Guayanesen selbst vielleicht schon mit dem drohenden Sprachentod des Creole abgefunden und arrangiert oder setzen sie sich fur den Erhalt ihrer Muttersprache ein? Die Arbeit schliesst mit einem Fazit, in dem nochmals zusammen gefasst wird, warum das Creole von Franzosisch-Guayana erhalten werden muss und inwiefern das realisierbar ist. Hierbei wird unter anderem auf die Sprachpolitik Frankreichs und ihren Umgang mit Kreolsprachen eingegangen."
 

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