Das deutsche Bauerntum im Spätmittelalter am Abend der Krise

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GRIN Verlag, 2007 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universitat Darmstadt (Institut fur Geschichte), Veranstaltung: Die Luxemburger, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ein Bauer ist, das weiss doch jeder, oder? Nun ja, heutzutage sind die Ubergange fliessender geworden und wir wurden den Besitzer einer ehemaligen LPG in den neuen Bundeslandern wohl kaum als Bauer bezeichnen, wir sehen ihn wohl eher als Geschaftsmann, und so mancher Bauernhof mag heute wohl eher einer Fabrik gleichen, obschon es auch heute noch den vermeintlich vertraumten kleinen Bergbauernhof geben mag der einem vielleicht zunachst beim Begriff Bauer einfallt. Die Heterogenitat die wir in unseren heutigen Vorstellungen beim Begriff des Bauern haben reicht zuruck bis zur Entstehung des Wortes Bauer." Sprach man im Fruhmittelalter noch von liberi, liti und servi, also von freien, halbfreien und unfreien so kommt der Begriff des geburen" Bauern im Fruhmittelalter nur im Sinne von Mitbewohner des Hauses ( bur") bzw. dem Siedlungsgenossen, dem Angehorigen einer Nachbarschaft ( burschap") vor. Vom acricolae oder rustici ist nicht die Rede. Der Bauer als eigener Stand tritt somit also eigentlich erst seit dem Hochmittelalter in Erscheinung, seit in den Quellen neben den milites und den cives auch von den rustici gesprochen wird. Selbstverstandlich ist dies nicht die Geburtsstunde des Bauern an sich, dieser ist freilich schon seit jeher ein die Welt pragender Beruf, es geht viel mehr um den Bauernstand. Jedoch nicht um das Fruhmittelalter. Ziel dieses Aufsatzes ist es das deutsche Bauerntum im Spatmittelalter vorzustellen. Am Vorabend des Bauernkrieges und am Abend der Krise. Dabei gilt es zunachst zu klaren wie sich das Bauerntum im Spatmittelalter innerhalb des Reiches darstellt, welche Herrschaftsformen und mit welchen Abhangigkeitsformen mussten die Bauern z.B. im Sudwesten oder im Nordos
 

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Contents

WAS IST EIN BAUER?
3
2AM ABEND DER KRISE
10
ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
25
Copyright

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Common terms and phrases

38 und Lütge Abel Abend der Krise Abgaben zu erhöhen Agrarkrise des Spätmittelalters Agrarkrisentheorie Agrarverfassung alte Recht Alten Reich Aufstände im Vorfeld Bauer des Spätmittelalters Bauernaufstände Bauernschaft Bauerntum im Spätmittelalter beispielsweise Bereich der Wüstungen Besitzrecht Bevölkerungseinbruch Beziehungsgeflecht Bierbrauer Bild eines Bauern Blickle Dennoch deutsche Bauerntum deutschen Reiches eigentlichen Bauernkrieg Eigenwirtschaftungen Entstehung der Konflikte Erhebungen im Spätmittelalter Faktor Feld festgelegten Natural Form der Grundherrschaft Form von festgelegten Frühmittelalter Gemeinde Getreidepreis göttliche Grundherren Gutsherren Gutshöfe Heterogenität heutigen Sachsen-Anhalt Hochmittelalter innerhalb des Reiches Jaritz Konflikte im Spätmittelalter Krise GRIN Verlag Leibeigenschaft letztlich Lohnarbeit Matthias Trumpfheller meist Mitteldeutsche Grundherrschaft Naturalien NORDWESTDEUTSCHE GRUNDHERRSCHAFT Odenwald Ortswüstungen Ostdeutschen Gutsherrschaft Pest im 14 Rentensystem Rösener Selbstverwaltung zu retten Siedlungen sozialen Grundlagen Spätmittelalter am Abend Spätmittelalter deutlich SÜDOSTDEUTSCHE SÜDOSTDEUTSCHE GRUNDHERRSCHAFT SÜDWESTDEUTSCHE GRUNDHERRSCHAFT Trumpfheller Das deutsche Typen der Grundherrschaft unsere heutige verbundenen Wüstungen Verschlechterung Villikationen Villikationsauflösung Vorfeld des Bauernkrieges Vorstellung eines Bauern WESTDEUTSCHE GRUNDHERRSCHAFT wirtschaftliche Züge der Ostdeutschen zumeist

Popular passages

Page 20 - Moderne, in: ders., Studien zur geschichtlichen Bedeutung des deutschen Bauernstandes, Stuttgart /New York 1989, S.
Page 18 - ... Erklärungsschema spätmittelalterlicher Unruhen im Reich hat G. Franz entwickelt12. Den kleinsten gemeinsamen Nenner findet er in der prägnanten Formel, den Bauern sei es darum gegangen, „ihre Selbstverwaltung zu retten und die gesteigerten Ansprüche ihrer Herren abwehren zu können"; die Bauern kämpfen gegen die Landesherren, „die aus dem vielfach zersplitterten Feudalstaat ein einheitlich verwaltetes Territorium entwickeln wollten"13. Ansätze einer Typisierung ergeben sich durch die...

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