Das Deutschlandbild in der britischen Kinderliteratur

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GRIN Verlag, 2007 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Englisch - Padagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,25, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf (Anglistisches Institut), Veranstaltung: Deutschlandbilder in englischsprachiger Literatur, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit beschaftigt sich mit einem in der Wissenschaft bislang wenig untersuchten Problem: Das Deutschlandbild in der britischen Kinder- und Jugendliteratur. Viele Arbeiten zur Imagologie im Hinblick auf das Bild Deutschlands in der englischen Literatur insgesamt sind bislang schon verfasst worden. Eine genaue Auseinandersetzung mit der Literatur jungerer Leser gibt es aber erst seit 1990. Emer O'Sullivan hat in ihrer Untersuchung 245 Bucher britischer Herkunft auf das in ihnen publizierte Deutschlandbild hin bewertet und dabei interessante Ergebnisse erhalten. Ziel dieser Hausarbeit soll es zum einen sein, diese Forschungsergebnisse in einer Ubersicht darzustellen und wichtige Punkte herauszustellen, sowie Beispiele fur Detailanalysen zu geben. Im zweiten Abschnitt dieser Arbeit werde ich mich mit einem aktuellen englischen Kinderbuch auseinandersetzen und dieses entlang der Interpretationslinien von O'Sullivan auf sein Deutschlandbild hin analysieren. Im dritten und letzten Teil der Hausarbeit werde ich versuchen, einen didaktischen Weg zu finden, Literatur, die Stereotype vermittelt oder unterbewusst mit ihnen arbeitet, entsprechend sinnvoll und neutral in den Englischunterricht einzubringen. Ziel soll es sein, den Schulern das Auffinden bestimmter Muster, wie sie zum Beispiel im Korpus von O'Sullivan zu finden sind, naher zu bringen und diese zu hinterfragen. Vor Beginn der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema lege ich die Vermutung nahe, dass das Bild Deutschlands in der britischen Kinderliteratur stark vom jeweiligen Zeitgeist gepragt ist und wahrscheinlich, durch die Erfahrungen der Weltkriege gepragt, eher negativ besetzt ist
 

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Contents

Einleitung
3
Eine aktuelle Stichprobe
19
Didaktische Überlegungen zur Auseinandersetzung mit deutschen
27
Quellen und verwendete Literatur
31
Copyright

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Common terms and phrases

Popular passages

Page 5 - Every character (or situation) of a novel is immediately endowed with properties that the text does not directly manifest and that the reader has been "programmed" to borrow from the treasury of intertextuality.
Page 8 - The fact that the majority of historical works for children are based on war or conflict reflects one of the reasons given by many historical writers for choosing the past rather than the present time. The past offers a range of situations in which a child was pitted against misfortune or an enemy and could show bravery, cunning, achievements, loyalty and even love. Many authors feel better able to portray the social history of the past correctly than to understand and correctly define the present,...
Page 7 - War, conversely, could describe the war from the tranquility of peacetime and could allow themselves to present a more complex and...
Page 5 - Imagology goes beyond mere categorizing and cataloguing, not only by problematizing its subject but by focusing on the ways in which the images of others help to define the group/national identity/solidarity of the author and his primary audience.
Page 7 - War, unlike authors writing during that period who feit, perhaps, that they had to keep their young reader's spirits up to help them to believe that the British cause was just and that the Germans were evil...

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