Das Domkapitel in Rechtsgeschichte und Gegenwart

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GRIN Verlag, 2008 - 76 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (AB Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte), Veranstaltung: Die Teilkirche und ihre Leitung, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gerade in den letzten Jahren wurden in Deutschland Bischofsstuhle vakant und mussten neu besetzt werden. Ein gewisses Mitspracherecht bei der Besetzung der Bischofssitze haben in Deutschland aufgrund geltender Staatskirchenvertrage (Konkordate) die an den Bischofskirchen ansassigen Domkapitel. Doch ist dies nicht die einzige Aufgabe dieser alten Institution. Die Mitglieder der Domkapitel werden heute vielfach als Mitglieder bzw. Bereichsleiter in den diozesanen Verwaltungen eingesetzt. Daruber hinaus konnen sie vom Bischof zu weiteren Aufgaben herangezogen werden. Da sich mit den Amtern, die die Mitglieder der Kapitel innehaben, ein grosser Einfluss und vielfaltige Aufgaben verbinden, scheint es sinnvoll, sich in dieser Arbeit naher mit dem Rechtsinstitut zu beschaftigen. Dazu soll in einem ersten Teil die Geschichte der Domkapitel skizziert werden. Eine Skizze, weil der hier erfasste Zeitraum nahezu anderthalb Jahrtausende umfasst. Die Darstellung erfolgt in drei Teilen. Zunachst wird die Entwicklung von sich an den Bischofskirchen ansiedelnden Klerikergemeinschaften bis zum voll entwickelten und nach der Sakularisation neu errichteten Domkapitel beschrieben. Darauf folgt eine Schilderung der stark verrechtlichten Situation der Klerikergemeinschaften zur Zeit des CIC/1917. Da es fur die Erorterung des geltenden Rechts wichtig ist, muss auch auf die Diskussion uber das Domkapitel vor, wahrend und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil und die dort eingeleiteten Anderungen sowie den Priesterrat als eigentliches Nachfolgeorgan eingegangen werden. Schliesslich folgt im zweiten Hauptteil die Darstellung des geltenden Rechts. Hierbei wird auf das Statutenwesen, auf Amter und Gruppen innerhalb u
 

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