Das Eigenkapitalersatzrecht nach dem MoMiG

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GRIN Verlag, 2007 - 70 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,7, Hochschule Pforzheim, 51 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach langer Diskussion hat das Kabinett der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 2007 den Regierungsentwurf des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekampfung von Missbrauchen (MoMiG) beschlossen. Es wird die umfassendste Reform seit der Einfuhrung des GmbH-Gesetzes am 20. April 1892. Schon seit mehreren Jahren haben die Justizministerinnen und -minister der Lander die Reformbedurftigkeit des GmbH-Gesetzes erkannt. Einen weiteren und relevanten Prufungsbedarf ergab sich jedoch letztendlich durch die Rechtsprechung des Europaischen Gerichtshofs. Durch die Entscheidungen Uberseering und Inspire Art steht die Rechtsform der deutschen Gesellschaft mit beschrankter Haftung (GmbH) in Konkurrenz zu GmbH-verwandten Gesellschaften aus dem europaischen Ausland, insbesondere zu der englischen private limited company (Ltd.). Diese Gesellschaften durfen auf Grund der EU-weiten Niederlassungsfreiheit nun auch in Deutschland tatig werden. Die bestehenden Regelungen zum Eigenkapitalersatzrecht sind veraltet und werden in der bestehenden Form von den betroffenen Unternehmen immer seltener akzeptiert. Die letzte grossere Reform des GmbH-Gesetzes ist nun fast 30 Jahre her. Die Wirtschaft, Deutschland und auch Europa haben sich verandert, daher ist es folglich ebenfalls notwendig, dass eine bewahrte und beliebte Rechtsform, wie die GmbH, uberarbeitet und den Zeichen der Zeit angepasst wird. Sind bei der GmbH aktuell noch 25.000 Euro als Stammeinlage aufzubringen, ist bei der Ltd. ein Pfund Sterling ausreichend. Experten sind sich jedoch sicher, dass die Ltd. mit einer erfolgreichen Reform ihre Existenzberechtigung als Alternative zur GmbH verlieren wird. Zuletzt steht das die GmbH betreffende Eigenkapitalersatzrecht auch vor einem g
 

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31 GmbHG 32 a Abs Absatz Abschaffung der Rechtsprechungsregeln Aktiengesetzes Altmeppen in Roth/Altmeppen Änderungen Anfechtung Anfechtungsfrist AnfG Ansicht Anwendung aufgrund Aufl Bayer/Graff Bekämpfung von Missbräuchen Bormann Breitenstein/Meyding daher Darlehens im Sinne Darlehensgeber Drittgläubiger DStR Eigenkapital Eigenkapitalersatzrecht eigenkapitalersetzende Darlehen eigenkapitalersetzenden Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit EuGH Finanzplankredite Forderung auf Rückgewähr Forderung eines Gesellschafters Gebrauchsüberlassung gemäß Geschäftsführer Gesell Gesellschafterdarlehen Gesellschaftsrecht Gesetzentwurf Gesmann-Nuissl gewährt Gläubiger GmbH-Gesetz GmbH-Rechts GmbH-Reform GmbHR Goette/Kleindiek Gründung Hochschule Pforzheim Huber/Habersack Hueck/Fastrich in Baumbach/Hueck InsO Insol Insolvenz Insolvenzanfechtung Insolvenzfall Insolvenzordnung Insolvenzrecht Insolvenzverfahren IStR Jahr Kammeter/Geißelmeier KapAEG Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz Kapitalersatzrecht kapitalersetzenden Darlehen KonTraG Kredite Krise der Gesellschaft Löwisch Lutter/Hommelhoff MindestkapG Möglichkeit MünchKommInsO Neufassung Neuregelung des Mindestkapitals Noack notwendig Novellen-Regeln Offene Handelsgesellschaft Praxis Rangrücktritt Rechtsform Rechtsprechung Reform RegE MoMiG Regelungen Rückgewähr eines Darlehens Rückzahlung Sanierung Sanierungsprivileg Satz 3 GmbHG schaft schafterdarlehen Schmidt sieht Sonderheft BB Stammkapital Thiessen Überschuldung Überschuldungsprüfung Vorschriften Weitere Erläuterungen Weiterhin Westermann in Scholz/Emmerich wirtschaftlich Zahlungen zukünftig

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