Das Eingreifen des Papstes Innocenz III. in den staufisch-welfischen Thronstreit

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GRIN Verlag, 2010 - 32 pages
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Essay aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Historisches Institut), Veranstaltung: GM Mittelalter - Der staufisch-welfische Thronstreit, Sprache: Deutsch, Abstract: Man ist sich in der Forschung weitgehend daruber einig, dass der Verlauf des staufisch-welfischen Thronstreites zwischen Otto von Braunschweig und Philipp von Schwaben mit der Entscheidung des Papstes Innocenz III. sehr eng verknupft ist. Innocenz III. war seit dem Jahre 1198 bis zum Jahr 1216 Papst und er war auerdem einer der bedeutendsten Papste des Mittelalters. Bis zum Mai 1199 hatte sich Papst Innocenz III. vollig aus dem deutschen Thronstreit herausgehalten und die deutschen Fursten dachten zunachst auch nicht daran, eine Vermittlung des Papstes anzurufen. Gegen die erfolgten Wahlen, in welchen man entweder Philipp von Schwaben oder Otto von Braunschweig zum deutschen Konig gewahlt hatte, hat der Papst zunachst keine ernsten Einwande erhoben. Doch um die Jahreswende 1200/1201 war in Rom eine Entscheidung gefallen, die schwere Folgen nach sich zog. Papst Innocenz III. hatte in einer Ansprache im Konsistorium, welche allerdings geheim war, gegenuber den Kardinalen seine Uberlegungen zu der Doppelwahl von Philipp von Schwaben und Otto IV. dargelegt. Dabei bezog er ebenfalls den jungen Friedrich II. ein, welcher durch die Wahl der Fursten im Jahre 1196 zum eigentlichen Nachfolger Heinrichs VI. designiert war. Es stellt sich nun die Frage, welche Beweggrunde es waren, die Papst Innocenz doch noch zum Eingreifen in den staufisch-welfischen Thronstreit veranlassten? Welche Position hat er gegenuber den drei unterschiedlichen Kandidaten eingenommen? Und schlielich - Fur wen hat Innocenz III. sich letztendlich entschieden? All diese Fragen sollen im Weiteren geklart werden.
 

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