Das Elend der Suchtprävention: Analyse - Kritik - Alternative

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Springer-Verlag, Apr 27, 2010 - Social Science - 471 pages
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Alle Ansätze einer schulbezogenen Sucht-Prävention, die heute nahezu ausschließlich aus einer sucht-therapeutischen Defizit-Perspektive heraus betrieben wird, sind gescheitert. Eine alternative, jugendsoziologisch begründbare Drogen-Erziehung zur Drogenmündigkeit stößt auf erhebliche Denkbarrieren. Das innere Funktionieren dieses Präventions-Dispositivs wie dessen gesellschaftliche Funktionen werden aus wissens- und professionssoziologischer Sicht untersucht, um Hinweise für eine Alternative geben. "[...] die Lektüre der vorgestellten Thesen ist [...] produktiv und wärmstens zu empfehlen. Die Auseinandersetzung, die das Buch mit seiner klaren Positionsbestimmung gegen bestehende Reflexionslosigkeit provozieren will, lohnt sich." KrimJ - Kriminologisches Journal, 02/2007 "[...] eine hochinteressante Arbeit, die Anzeichen eines Standardwerkes zur schulbezogenen Suchtprävention trägt." R & P - Recht & Psychiatrie, 02/2006 "Für alle Fachleute, die mit dem Thema Suchtvorbeugung befasst sind, ist dieses Buch ein Standardwerk." www.socialnet.de, 15.02.2005
 

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Contents

Vorwort zur zweiten Auflage
13
Jugendhilfe oder Drogenarbeit?
29
1 Das Scheitern der Prävention
44
Trotz zunehmender Prävention steigt der Drogenkonsum
57
Methodische Probleme
71
4 Das Aufschieben des KonsumBeginns als Ziel
82
These 5
92
Die fünf wichtigsten Problempunkte
98
Wie finden wir RisikoGruppen
237
Drei unerwünschte Konsequenzen
253
Die Suchtprävention gefährdet die jugendliche Identitäts
263
Was heißt Identität
276
Identität heute
289
Entwicklung und kulturell vorgeformte Karriere
302
AIDSHilfe und EmpowermentAnsatz liefern ein Modell
316
Das Problem der angemessenen Sprache
332

Zur historischen Wurzel dieses Denkens
111
Der SuchtCharakter des Nikotins
125
Probleme und Risiken des SuchtKonzepts
140
Das SuchtDispositiv
157
3 Der schlechte Konsument
164
Jugendliche als Opfer Täter und RisikoFaktor
181
Die SuchtPrävention gründet in und beteiligt sich an einem
195
Theorien
209
These 4
222
Ansätze zu einer Erziehung zur Drogenmündigkeit
346
Drogenspezifische Information und DrogenRegeln
351
Die Perspektive des Anderen Toleranz und Solidarität
365
Was wäre bei einer Umsetzung zu beachten?
379
Das Dispositiv
392
Anmerkungen
430
Namen und Personen
463
Copyright

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About the author (2010)

Stephan Quensel ist pensionierter Professor am Institut für Drogenforschung (BISDRO) an der Universität Bremen.

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