Das Eltern- und Vormundschaftsrecht in der gerichtlichen Praxis

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O. Häring, 1900 - Guardian and ward - 401 pages
 

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Amtsgericht Angelegenheiten Annahme Anordnung Antrag Anwendung Aufhebung Ausübung bedarf Befreiungen Beistand Beistandschaft Belzig berechtigt berufen Beschluß beschränkt Geschäftsfähigen besonderen Bestallung bestimmt Betheiligten betreffenden Bürgerlichen Gesetzbuchs daher Ehegatten ehelichen Kindes Ehelichkeitserklärung Ehemann Eheschließung Einwilligung einzureichen elterliche Gewalt Elterntheil endigt Entmündigung erfolgt erforderlich Erklärung Ermächtigung erst ertheilen Falle Familienraths feiner Frau Fürsorgeerziehung Gegenvormundes Geld gemäß Genehmigung des Vorm.Gerichts Gericht Gerichtsschreiber Geschäftsfähigkeit gesetzlichen Vertreters Gesuch Gewalthaber Grund Grundstück Herausgabe hiernach Hinterlegung Hinterlegungsstelle Hypothek Iahr Ianuar Inhaberpapiere insbesondere Iuli Kindesstatt angenommen Kommunalverbandes Kosten lichen Mark Minderjährigen Mündelgeld Mündels nehmigung Nutznießung Orderpapiere Person des Kindes Pflegschaft Preußen Preußischen Recht Rechtsgeschäften Rechtskraft regelmäßig Rentenschulden Satz Schlußrechnung Schuldverschreibung sindet sofortige Beschwerde soll Sorge sowie steht Theil Tode Todeserklärung Uebrigen unehelichen Kindes Urkunden Vater Verfahren vergl Vermögen des Kindes Vermögensverwaltung Verpflichtung Vertretung des Kindes Verwaltung Verzeichniß Volljährigkeit vorläusige Vormundschaft Vorm Vormund Vormund zu bestellen Vormundschaft Vormundschaftsgericht Vorschriften vorstehend Werth Werthpapiere Wirksamkeit Wohnsitz Zuständigkeit zusteht Zustellung Zustimmung

Popular passages

Page 338 - Minderjährigen zu verhüten; 2. wenn der Minderjährige eine strafbare Handlung begangen hat, wegen der er in Anbetracht seines jugendlichen Alters strafrechtlich nicht verfolgt werden kann, und die Fürsorgeerziehung mit Rücksicht auf die Beschaffenheit der Handlung, die Persönlichkeit der Eltern oder sonstigen Erzieher und die übrigen Lebensverhältnisse zur Verhütung weiterer sittlicher Verwahrlosung des Minderjährigen erforderlich ist; 3. wenn die Fürsorgeerziehung außer diesen Fällen...
Page 25 - Vormund nach den Anordnungen des Erblassers oder des Dritten zu verwalten, wenn die Anordnungen von dem Erblasser durch letztwillige Verfügung, von dem Dritten bei der Zuwendung getroffen worden sind.
Page 86 - Die Genehmigung des Vormundschaftsgerichts ist nicht erforderlich, wenn der Vater oder die Mutter die Entlassung für sich und zugleich kraft elterlicher Gewalt für ein Kind beantragt.
Page 310 - Vormundschaft steht, infolge geistiger oder körperlicher Gebrechen einzelne seiner Angelegenheiten oder einen bestimmten Kreis seiner Angelegenheiten, insbesondere seine Vermügensangelegenheiten, nicht zu besorgen, so kann er für diese Angelegenheiten einen Pfleger erhalten.
Page 397 - Aufenthaltsortes hat in diesem Falle für die Unterbringung des Minderjährigen in einer Anstalt oder in einer geeigneten Familie zu sorgen. Die...
Page 59 - Höchftdieselben setzen daher hierdurch allgemein fest, daß eheliche Kinder jedesmal in der Religion des Vaters unterrichtet werden sollen, und daß zu Abweichungen von dieser gesetzlichen Vorschrift kein Ehegatte den andern durch Verträge verpflichten dürfe.
Page 396 - Ein Minderjähriger, welcher das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, kann der Fürsorgeerziehung überwiesen werden : 1. wenn die Voraussetzungen des § 1666') oder des § 1838*) des Bürgerlichen Gesetzbuches vorliegen und die Fürsorgeerziehung erforderlich ist, um die Verwahrlosung des Minderjährigen zu verhüten; 2.
Page 396 - Verwahrlosung des Minderjährigen zu verhüten; 2. wenn der Minderjährige eine strafbare Handlung begangen hat, wegen der er in Anbetracht seines jugendlichen Alters strafrechtlich nicht verfolgt werden kann, und die Fürsorgeerziehung mit Rücksicht auf die Beschaffenheit der Handlung, die Persönlichkeit der Eltern oder sonstigen Erzieher und die übrigen Lebensverhältnisse zur Verhütung weiterer sittlicher Verwahrlosung des Minderjährigen erforderlich ist; 3. wenn die...
Page 136 - Einigen sich die Gerichte nicht oder verweigert der Vormund oder, wenn mehrere Vormünder die Vormundschaft gemeinschaftlich führen, einer von ihnen seine Zustimmung, so entscheidet das gemeinschaftliche obere Gericht, und, falls dieses der Bundesgerichtshof ist, dasjenige Oberlandesgericht, zu dessen Bezirk das Gericht gehört, an welches die Vormundschaft abgegeben werden soll. Eine Anfechtung der Entscheidung findet nicht statt.
Page 135 - Bezirk der jüngste Mündel seinen Wohnsitz oder seinen Aufenthalt hat, für alle Geschwister maßgebend. Ist der Mündel ein Deutscher und hat er im Inlande weder Wohnsitz noch Aufenthalt, so ist das Gericht zuständig, in dessen Bezirk der Mündel seinen letzten inländischen Wohnsitz hatte. In Ermangelung eines solchen Wohnsitzes wird das zuständige Gericht, falls der Mündel einem Bundesstaate angehört, von der Landesjustizverwaltung, andernfalls von dem Reichskanzler bestimmt.

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