Das Ende der klassischen Formensprache: Neue Kapitellformen (Entwicklungen im 5./6. Jahrhundert)

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GRIN Verlag, 2008 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: Fruhmittelalterliche Kunst im Adriaraum, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Schwerpunkt auf Referat der Literatur, Abstract: Die Spatantike ist gepragt von Umbruchen und Veranderungen. Das Ende Roms und die Verlegung der Hauptstadt des romischen Reiches nach Konstantinopel zeugen davon ebenso wie die zahlreichen Barbaren"einfalle in romischem Reichsgebiet und das Christentum als neue Staatsreligion. Das alte System bricht allmahlich zusammen. Die Spatantike lost sich nach und nach von der antiken Tradition. Eine neue, eigenstandige Kultur beginnt sich auszubilden. Diese tief greifenden Veranderungen im politischen wie kulturellen Leben zeichnen sich auch in der Bauweise ab. Gerade im sakralen Bereich entstehen mit der neuen Religion andere rituelle Anforderungen; die christliche Basilika wird zum dominierenden Gebaudetypus. Besonders deutlich werden die neuen Formen im Bereich der Bauplastik und hier wiederum an den Kapitellen. In Auseinandersetzung mit den klassischen Vorbildern werden diese vereinfacht, erganzt, neu kombiniert. Es entstehen vielfaltige Um- und Neubildungen, bis schliesslich im fruhen 6. Jahrhundert mit dem reinen Kampfer- bzw. Korbkapitell eine eigenstandige fruhchristliche Kapitellform gefunden ist, die gegen Ende des 6. Jahrhunderts zur dominierenden Baudekoration wird. Welche formalen Veranderungen entstehen, hauptsachlich ausgehend vom korinthischen Kapitell? Welche neuen Dekorationstypen werden entwickelt? Welche Beziehungen und Wechselwirkungen bestehen und wie fuhren sie schliesslich zum Korbkapitell? Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten. Es wird versucht, in die Erkenntnisse beispielhafter jungerer Literatur zu diesem Forschungsgebiet zu referieren und auszuwerten."
 

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