Das Ende der Erwerbsarbeitsgesellschaft - Neue Aufgaben und Möglichkeiten für die Soziale Arbeit

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Bod Third Party Titles, 2008 - 144 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,0, Hochschule Hannover (Fachhochschule), 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit geraumer Zeit steht kaum ein anderes Thema mehr im offentlichen Interesse, als die zunehmende Massenarbeitslosigkeit. Fast taglich hort, sieht oder liest man von weiteren Entlassungen, Werksschliessungen, Standortverlagerungen und arbeitsmarktpolitischen Umbruchen. Auf politischer Ebene wird hierauf mit oftmals kurzfristigen, problemorientierten Massnahmen reagiert, die in Form von Ich-AGs, Arbeitsbeschaffungsmassnahmen, Fort- und Weiterbildungsmassnahmen, Ein-Euro Jobs u.a. umgesetzt werden. Die Grunde fur das weitere Ansteigen der Arbeitslosigkeit werden in wirtschaftlichen Mangeln gesucht, etwa der Konjunkturflaute, der Konkurrenz der Niedriglohnlander, dem unattraktiven Standort Deutschland etc. Jedoch halten diese Argumente einer genaueren Betrachtung der Sachlage nicht stand, da die steigende Arbeitslosigkeit nicht nur in den industriellen Landern zu beobachten ist, sondern vielmehr einen weltweiten Entwicklungsprozess darstellt. Die Zeichen deuten vielmehr darauf hin, dass den Arbeitsgesellschaften die Arbeit ausgeht bzw. so rar wird, dass sie fur eine zunehmende Zahl von Menschen keine Existenzgrundlage mehr bieten kann. Neben dem individuellen Leid, welches mit dem Wegfall von Erwerbsarbeit verbunden ist, stellt sich auf gesellschaftlicher Ebene die Frage, wohin der Weg einer Erwerbsarbeitsgesellschaft fuhrt, der die Arbeit ausgeht? Diese notwendige Neugestaltung eines Gesellschaftssystems birgt trotz aller Schwierigkeiten, die damit einhergehen, jedoch auch eine Vielzahl an Moglichkeiten, um das gesellschaftliche, das kulturelle und das individuelle Leben zu bereichern und den Fokus der gesellschaftlichen Betrachtung weg zu lenken von einer eindimensionalen Betrachtung der Arbeitswelt als gesellschaftlichen Mittelpunkt, hin zu einer vielschicht

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