Das Entry-Exit als Zugangsmodell zum deutschen Gasnetz

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GRIN Verlag, 2008 - 78 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,0 (Hervorragend), Humboldt-Universitat zu Berlin, Veranstaltung: Magisterprogramm, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Aus der Perspektive einer Magisterarbeit hat Verf. das ihm gestellte Thema hervorragend gemeistert. Das Problem des Entry-Exit-Modells ist sowohl aus okonomischer als auch aus juristischer Perspektive umfassend und kompetent aufgearbeitet worden., Abstract: Aufgrund seiner relativen Umweltfreundlichkeit und vielfaltigen Einsetzbarkeit gilt das Erdgas als einer der bevorzugten Energietrager. Dies ist einer der Grunde fur die zunehmende Erdgasnachfrage, die auf den Energiemarkten weltweit zu beobachten ist. Die sichere und preiswerte Versorgung mit Erdgas ist daher zu einem wichtigen Ziel deutscher und europaischer Energiepolitik geworden. Dem steht jedoch entgegen, dass das Prinzip der Leitungsgebundenheit die Bildung monopolischer Strukturen am Gasmarkt begunstigt. Das bedeutet, dass die Inhaber der Gasnetze ihre Verfugungs- und Steuerungsmacht ausnutzen konnen, um Preise und Bedingungen des Erdgasbezugs ihren Interessen gemass zu gestalten. Die Zielsetzung des Mitte der 80er Jahre initiierten Prozess der Liberalisierung der europaischen Energiemarkte ist es daher, diese monopolischen Strukturen durch die Ermoglichung von mehr Wettbewerb aufzubrechen. Dabei werden der Parallelleitungsbau und der Netzzugang als die beiden wesentlichen Instrumente zur Offnung des Markts angesehen. Obwohl beide Instrumente aufgrund der EU-Richtlinien von 1998 Eingang in die Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten gefunden haben, zeigte die Praxis, dass der Parallelleitungsaufbau insbesondere wegen des hohen Kapitalbedarfs und Umweltbelastungen wenig praktikabel war. Das fuhrte mit der Richtlinie 2003/55//EG (Beschleunigungsrichtlinie) zu einer Korrektur: nunmehr wird einem funktionellen Zugang zum G
 

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Contents

Einleitung
1
Zusammenfassung
10
Die Vorgaben der Richtlinie 200355EG
25
Zugangsmodell
34
Das EntryExit Modell
50
Die Abweichung des EntryExit Modells nach dem Vorschlag
56
Copyright

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Common terms and phrases

Allerdings Alternativen Anbieter aufgrund Ausgestaltung des Netzzugangs Ausspeisepunkt Ausspeisung Bestimmungen bezüglich Börsenfähigkeit Büdenbender Bundesnetzagentur deutsche Energierecht deutschen Gasmarkt deutschen Gasnetzes Deutschland diskriminierenden diskriminierungsfreies durchsetzbar DVGW Ebrecht EG-Vertrag Einrichtung Einspeise Energiemärkte Energierechtsreform 2005 Energiewirtschaft entfernungsabhängigen Entflechtung der Rechnungslegung Entgelt Entry-Exit Modell entsprechenden Erdgas erste Europäische Union Europäische Vorgaben ex ante GasNZV Gasrichtlinie Gastransport Gasversorgungsnetz Gaswirtschaft gemäß Gesamtnetz gewährleisten hinaus Informationen insbesondere Instrument Jahre Kapazitäten Kapazitätsrechte kartellrechtliche konkrete Ausgestaltung Liberalisierung Markt Marktgebiete Maßnahme Matthias Kurth Methodenregulierung Mitgliedstaaten Möglichkeit natürlichen Monopol Netzbetreiber Netze Netzentgelte Netznutzer Netzstufen Netzverbund Netzzugangsmodell Netzzugangspetenten neue EnWG Normen Optionsmodell Organisation des Netzzugangs Parallelleitung Parallelleitungsbau Quersubventionen Rahmen Rahmenbedingungen des Energiehandels Rechnungslegung Rechtliche Rahmenbedingungen Regelungen Regelzonen Regulierung der Energienetze Regulierungsbehörde Richtlinie Schwintowski Schwintowski/Klaue sowie System Tarife tätig Teil Teilnetzbetreiber Teilnetze Transparenz Transport Transportkunden Umsetzung der Beschleunigungsrichtlinie Unbundling verhandelten verpflichtet vertikal integrierten Vertrag Vorgaben der Beschleunigungsrichtlinie vorliegenden Arbeit Vorschlag der Bundesnetzagentur VV-Gas wesentlichen Wettbewerb wichtige www.europa.eu.int Zugangsmodell Zugangsverweigerung

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