Das Germanenbild der Nationalsozialisten - Einfluss auf Rechtsetzung und Rechtsdurchsetzung

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GRIN Verlag, 2008 - 52 pages
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Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: "-," Universitat Bern (Rechtshistorisches Institut), 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, das Germanenbild vorerst in der nationalsozialistischen Weltanschauung und darauf aufbauend in deren Rechtsetzung und Rechtsdurchsetzung naher zu betrachten, dabei wird anhand von verschiedenen Beispielen gezeigt, wie eine Begriffsinflation stattgefunden hat und es zu einer Vermischung kam zwischen einer Halbwissenschaft, Ideologie und Rhetorik. Die Nationalsozialisten waren bestrebt, eine volkisch, uniforme Sichtweise in alle Lebensbereiche hinein zu projizieren, fur den Juristen fasste Freisler diesen Umstand in einem Satz zusammen: Nun aber ist uns das Recht (auch) etwas ganz anderes geworden"1. Es ist ein Anliegen dieser Arbeit zu zeigen, das die alten Rechtssatze zumindest anfanglich fortbestanden aber durch Generalklauseln, volkische Interpretation oder Rechtsbeugung im Lichte der neuen" Weltanschauung umgestaltet wurden. Ein Bild benotigt ein Gegenbild um sich profilieren zu konnen, fur den Gebrauch der Nationalsozialisten war dieses Bild der Gegensatz zwischen der germanischen Lebensweise einerseits und der proklamierten, judischen Rasse andererseits. Es soll gezeigt werden, dass diese Unterscheidung auf einer rhetorischen Balance beruhte, die mit immer gleichen Schlagworten (Blut, Ehre) begrundet wurde.

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