Das Gerokreuz und seine Rückenaushöhlung

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GRIN Verlag, Oct 19, 2009 - Architecture - 23 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,3, Universität Augsburg (Kunstgeschichte), Veranstaltung: Die romanischen Kirchen Kölns, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe: Diese Hausarbeit beinhaltet neben einer detaillierten Beschreibung des Gerokreuzes, seiner Farbfassung, der Datierungsfrage und des ursprünglichen Standortes, insbesondere Begründungen für die Rückenaushöhlung. Dabei sprechen der Wunderbericht Thietmar von Merseburgs, die allgemeine Entstehungsursache der Monumentalskulptur und einige Reliquiendepositorien in ottonischen Kruzifixen für eine einstige Reliquienaufbewahrung im Gerokreuz. Dagegen sprechen jedoch die Ergebnisse der Restauration, die Einschätzung eines Restaurators und Handwerkers und die Entstehung von Großskulpturen. Im Fazit wird dann eine Schlussfolgerung bezüglich der Ursache der Rückenaushöhlung gezogen. Einleitung: Über kaum einen mittelalterlichen Kruzifixus gibt es eine so umfangreiche Literatur wie über das Großkruzifix Gerokreuz, das sich im Kölner Dom befindet. Allerdings weisen die unterschiedlichen Publikationen der dendrochronologischen Untersuchungser¬gebnisse, der Restaurationsbefunde sowie die der Kunsthistoriker sowohl ungeklärte Fragen, wie zum Beispiel Herkunft und Name des Bildhauers, als auch zahlreiche Uneinigkeiten untereinander auf. So variieren die Angaben etwa bezüglich des genauen Entstehungszeitpunktes, der Vorbilder sowie des einstigen Standortes. Insbesondere über den Zweck der Rückenaushöhlung des gekreuzigten Jesus finden sich verschiedene Erklärungsversuche. Im Folgenden möchte ich – im Anschluss an die Beschreibung des Gerokreuzes – diese differierenden Aussagen gegenüberstellen und argumentativ eine Schlussfolgerung ziehen. [...]
 

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allerdings antiken Arme aufgetragen aufgrund Aufstellungsort Aushöhlung behauen Bemalung bereits Bergkristalle Bernward von Hildesheim Beschreibung des Gerokreuzes Bohrung am Hinterkopf bräunlichem Lack überzogen Chronik Bischof Thietmar Datierung dendrochronologischen Untersuchungen Dominici corporis porcionem Dübel Durchmesser ebenda elften Jahrhunderts Ernst Hollstein Erzbischof Gero Falz Farbfassung Farbschichten Fidis freistehende Platzierung Funktion der Rückenaushöhlung Gekreuzigten genannte Gerokreuz Geros Gerresheimer Kruzifixus Gerresheimer und Ringelheimer große Großplastik Hamann Haussherr 1963 Heiligenreliquien Holz Hostie Hrsg Imdahl Jahrbuch der rheinischen Jahre Jahrhundert karolingischen Keller und Belting Kölner konnte Korpusrückseite Kreuz verdeckt Kreuzaltar Kreuzbrett Kreuzrückseite Kunst Bd.9 Kunsthistorische Arbeitsblätter 6/2005 lediglich Lendentuch Lexikon der Kunst mittelalterlichen Monumentalplastik Monumentalskulptur Niehr in Kunsthistorische Nimbus Nobilis arte manus oberen Bereich Ottonische Kunst Rändern der Einbuchtung Reliquiar Reliquien Reliquienaufbewahrung Reliquienbeifügungen Reliquiendepositorium Reliquienkult Restaurator Stefan Heterich rheinischen Denkmalpflege Bd.32 Ringelheimer Kruzifix ROBERTINI Rückenaushöhlung des Gerokreuzes Rückenöffnung SCHULZE-SENGER 1987 sichtbar Skulptur sowie Statuenreliquiare Suppedaneum Textilreste Thietmar von Merseburgs Überreste von Heiligen Vergoldung vermutlich WESENBERG 1955 Wunderbericht

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