Das Gold in den Köpfen der Mitarbeiter - Zur Integration von Ideen- und Wissensmanagement

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GRIN Verlag, 2007 - 215 pages
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Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 2, Leibniz Akademie Hannover - Berufsakademie Hannover (Soziologie und Sozialpsychologie), 470 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem Hintergrund einer aktuellen, unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen betreffenden Diskussion um das Problem der Anpassung von Organisationen an sich wandelnde Anforderungen folgt die Arbeit der Pramisse, dass in vielen Organisationen Wissen zu einem vierten Produktionsfaktor geworden ist. Wissenschaftliche Arbeiten zum Ideenmanagement wie auch zum Wissensmanagement liegen in zahlreichen Veroffentlichungen vor, allerdings fehlt es bisher an konzeptuellen Versuchen zu ihrer Integration. Das Forschungsinteresse der Arbeit besteht daher darin, Verknupfungsmoglichkeiten zwischen Ideen- und Wissensmanagement zu diskutieren und zu erarbeiten, welche Bedingung fur eine Integration beider Aspekte aus organisationspsychologischer Sicht erfullt sein mussen. Zunachst greift die Arbeit den Wissensbegriff auf. Es werden unterschiedliche Ordnungsansatze und Wissensarten voneinander abgegrenzt, um zur Aufarbeitung der Diskussion um Theorien und Formen eines Wissensmanagements uberzuleiten. Dabei wird zwischen betriebswirtschaftlich-technologiebasierten und humanorientiert-sozialen Ansatzen unterschieden. Indem die Schwachen betriebswirtschaftlich dominierter Konzept offen gelegt werden, gelingt es, vier Kernpunkte des Wissensmanagements zu identifizieren, die allen Ansatzen gemeinsam sind und eine Brucke zum Ideenmanagement bilden konnen. Anschlieend wird die Entwicklung vom betrieblichen Vorschlagswesen zum Ideenmanagement dargestellt und verwandte Konzepte wie Qualitatszirkel, Kaizen/KVP eingeordnet. Auf Grundlage der damit feststellbaren Schnittmengen von Ideen- und Wissensmanagement wird deutlich, dass eine Integration nur dann sinnvoll gelingen kann, wenn die impliziten Wissensantei
 

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Contents

Einleitung
1
Der Wissensbegriff
20
Wissensmanagement
35
Vom Betrieblichen Vorschlagswesen zum Ideenmanagement
57
Analyse
79
Erkenntnisse und Indikationen
167
Copyright

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Common terms and phrases

Akteure Analyse Aspekte Austausch Bedeutung Bedingungen besteht Betrieblichen Vorschlagswesens bislang Bosetzky Brown/Duguid 1991 bspw Communities of Practice CoPs Crozier/Friedberg 1979 daher Darstellung Diskussion eigenen Einreicher entwickelt Entwicklung Erfahrungen Eulgem explizitem Fähigkeit Faktor findet Folgenden Frage Fragestellung gemeinsame geteiltes Wissen Gruppen Handeln Handlung hinsichtlich Hopfenbeck 2000 humanorientiert-sozialen Ideenmanagement individuelle Individuum Informationen Innovation Integration von Ideen Interesse intrinsische intrinsische Motivation Kaizen knowledge Kognitionen Kommunikation Kontext Kontinuierlicher Verbesserungsprozess Konzept kreative Kreativität Krogh lediglich Macht Management Menschen Mikropolitik Mitarbeiter Modell Möglichkeit Motivation muss nagement Neuberger neuen Wissens Nonaka/Takeuchi North Organisation Organisationales Lernen Organisationspsychologie Organisationsteilnehmer Ortmann Personen Probst Prozesse Qualitätszirkel Reinmann-Rothmeier relevanten Rosenstiel 2003 Routinen Routinespiele schlagswesen Schnittmengen von Ideen SECI-Modell Selbstwirksamkeit sensmanagement sinnvoll sozialen stellen Strategie Strukturen Tech Reps Thom Transfer impliziten Wissens Ungewissheitszonen unterschieden Verbesserungsvorschlag Vorgesetztenmodell vorliegenden Arbeit Weitergabe Wenger Wissensanteile Wissensarten wissenschaftlichen Wissensentwicklung Wissensma Wissensmanage Wissensmanagement Wissensmanagementmodell Wissensrepräsentation Wissensträger Wissenstransfer Xerox Ziel

Popular passages

Page 126 - Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.
Page 147 - Practice are groups of people who share a concern, a set of problems, or a passion about a topic, and who deepen their knowledge and expertise in this area by interacting on an ongoing basis.
Page 6 - Was man nicht weiß, das eben braucht man, und was man weiß, kann man nicht brauchen
Page 143 - His first practical step is retrospective. He has to turn back to an already existent set made up of tools and materials, to consider or reconsider what it contains and, finally and above all, to engage in a sort of dialogue with it and, before choosing between them, to index the possible answers which the whole set can offer to his problem. He interrogates all the heterogeneous objects of which his treasury* is composed to discover what each of them could 'signify...
Page 28 - Und auf welche Weise willst du denn dasjenige suchen, Sokrates, wovon du überhaupt gar nicht weißt, was es ist? Denn als welches Besondere von allem, was du nicht weißt, willst du es dir denn vorlegen und so suchen? Oder wenn du es auch noch so gut träfest wie willst du denn erkennen, daß es dieses ist, was du nicht wußtest?
Page 49 - Wissensbasis setzt sich aus individuellen und kollektiven Wissensbeständen zusammen, auf die eine Organisation zur Lösung ihrer Aufgaben zurückgreifen kann. Sie umfasst darüber hinaus die Daten und Informationsbestände, auf welchen individuelles und organisationales Wissen aufbaut.
Page 143 - ... practice, problems do not present themselves to the practitioner as givens. They must be constructed from the materials of problematic situations which are puzzling, troubling, and uncertain. In order to convert a problematic situation to a problem, a practitioner must do a certain kind of work. He must make sense of an uncertain situation that initially makes no sense.
Page 28 - Siehst du, was für einen streitsüchtigen Satz du uns herbringst? Daß nämlich ein Mensch unmöglich suchen kann, weder was er weiß, noch was er nicht weiß. Nämlich weder was er weiß, kann er suchen, denn er weiß es ja, und es bedarf dafür keines Suchens weiter; noch was er nicht weiß, denn er weiß ja dann auch nicht, was er suchen soll.
Page 126 - [...] bestimmten Individuen oder Gruppen verfügbare Möglichkeit, auf andere Individuen oder Gruppen einzuwirken.

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