Das Höchste: Was Menschen am Everest suchen, finden und verlieren

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Ludwig, Nov 17, 2011 - Biography & Autobiography - 304 pages
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Warum wir so verdammt hoch hinaus wollen

Sie kommen von überall her, gehören unterschiedlichen Religionen und Kulturen an und haben verschiedene Weltanschauungen. Männer und Frauen, die eines gemeinsam haben: Ihr Ziel ist der höchste Berg der Welt. Alle wissen: Der Gipfel ist weit und der Tod nah. Die Extremsituation am Berg konfrontiert sie mit existenziellen Fragen, die uns alle beschäftigen: Fragen nach Zufall und Schicksal, Angst und Selbstüberschätzung, Verantwortung und Sinn, Leben und Tod.

Was geht in Menschen vor, die sich freiwillig in Lebensgefahr begeben, um den höchsten Berg der Welt zu besteigen? Im Frühjahr 2010 hat Roger Repplinger an einer Everest-Expedition teilgenommen. Er beschreibt, wie es ihm im Basislager auf 5.000 Metern und im Advanced Base Camp auf 6.400 Metern Höhe erging. Er führte dort mit Bergsteigern, Bergführern und Sherpas intensive Gespräche. Er fragte nach ihrem Umgang mit Gefahr, Ehrgeiz, der Angst vor dem Tod, der Verantwortung gegenüber Familie und sich selbst, den Einsichten, die man gewinnt, wenn man sich seinen Ängsten stellt; er fragte nach dem, was man am Berg verliert, und nach Gott.

Roger Repplinger hat kein Buch nur für Bergsteiger geschrieben, und er führt uns keine Helden vor. Es geht ihm um die Grundfragen menschlicher Existenz. Am Berg müssen wir Antworten auf Fragen finden, denen wir sonst ausweichen. Am Berg können wir diesen Fragen nicht ausweichen, weil wir mit dem Rücken an der Wand stehen. Und nur wer schon ein paar Antworten hat, kommt nach oben.

 

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Contents

Vorwort
Das ist die Höhe Meine Erlebnisse am Berg
Anreise
Die Expeditionsteilnehmer und ihre Berge
Leben im Basecamp
Der Weg ins Advanced Basecamp
Im Advanced Basecamp
Abstieg ins Basecamp
Das berührt mich zu fest
Gott zeige mir den Weg
Mein Leben riskiere ich auf keinen Fall
Pumori muerte
Wir wollen nicht auf den Everest
Wenn man ernsthaft drüber nachdenkt muss man zu Hause bleiben
Ich bin kein typischer Banker
Mir ist es immer gut gegangen

Zurück nach Kathmandu
Gott zeige mir den Weg Gespräche mit Bergsteigern

Common terms and phrases

About the author (2011)

Roger Repplinger, geboren 1958 in Stuttgart, hat in Tübingen studiert und im Fach Soziologie promoviert. Er arbeitet als freier Autor, wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und lehrt als Dozent an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg sowie am Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen.

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