Das Insolvenzverfahren in Deutschland

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GRIN Verlag, Sep 29, 2005 - Business & Economics - 30 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,7, Hochschule Koblenz (Fachbereich Betriebswirtschaft), Veranstaltung: Unternehmensführung, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Insolvenzrecht ist gesetzlich geregelt in der Insolvenzordnung. Obermüller und Hess beschreiben das darin verfasste Insolvenzrecht als „die Gesamtheit der gesetzlich normierten Austrittsbedingungen aus dem Markt der am Wirtschaftsleben Beteiligten für den Fall, dass die Gläubigerinteressen auf Grund eines Vermögensverfalls des Schuldners gefährdet sind.“ Aufgrund der konjunkturellen Lage in Deutschland sind viele Unternehmen von der Insolvenz bedroht. Kaum eine Branche ist hiervon ausgenommen. Auch die Konjunkturaussichten für die Zukunft lassen befürchten, dass es einen weiteren Anstieg der Insolvenzen geben wird. Daher sind die insolvenzrechtlichen Regelungen von hoher Bedeutung für die Wirtschaft. Generell ist zu unterscheiden zwischen der Verbraucher- und der Regelinsolvenz. Zwischen den beiden Verfahren besteht allerdings keine Wahlmöglichkeit. Für alle natürlichen Personen, die zum Zeitpunkt des Antrags auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens keine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, gilt das Verbraucherinsolvenzverfahren (§ 304 InsO). Hat der Schuldner eine wirtschaftlich selbstständige Tätigkeit ausgeübt, so gilt auch hier das Verbraucherinsolvenzverfahren, sofern seine Vermögensverhältnisse überschaubar sind. Dies ist gegeben, wenn der Schuldner nicht mehr als 19 Gläubiger hat. Eine zweite Voraussetzung ist, dass keinerlei Forderungen aus Arbeitsverhältnissen bestehen. Dazu zählen insbesondere Forderungen von Finanzämtern und den Trägern der Sozialversicherung. Bei allen anderen natürlichen Personen und Unternehmen ist das Regelinsolvenzverfahren anzuwenden.
 

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Common terms and phrases

19 InsO 3.10.2 Die Restschuldbefreiung 3.6.2 Die Gläubigerversammlung 3.8 Der Insolvenzplan 38 InsO 4.5 Der außergerichtliche 4.6 Der gerichtliche 4.7 Das vereinfachte Ablauf des Verfahrens Absonderungsberechtigte Gläubiger allgemeines Verfügungsverbot Antrag auf Eröffnung außergerichtlich einigen außergerichtliche Schuldenbereinigungsplan bekannt zu machen Beschluss Breuer Creditreform Darstellung des neuen drohende Zahlungsunfähigkeit Ende des Insolvenzverfahrens Entscheidung Erfüllung Eröffnung des Insolvenzverfahrens Eröffnung des Verfahrens Eröffnung eines Insolvenzverfahrens Eröffnungsbeschluss Eröffnungsgrund geltend gerichtliche Schuldenbereinigungsplan gestaltenden Teil gestellt Gläubigerausschusses Grund Haarmeyer/Wutzke/Förster Handbuch zur Insolvenzordnung Hess/Kranemann/Pink http://www.frankfurt InsO geregelt insolvente Unternehmen Insolvenz Insolvenzgericht Insolvenzgründe Insolvenzmasse Insolvenzschuldner Juristische Personen Konkursordnung Leitfaden zum Insolvenzrecht Liquidation main.ihk.de/recht/themen/verfahrensrecht/insolvenzverfahren/insolvenzrecht/index.html#Ziel_2 mangels Masse Massearmut Mitglieder natürlichen Personen neue Insolvenzrecht neuen Insolvenzordnung Obermüller/Hess öffentlich bekannt Plan Recht rechtskräftig Rechtsstellung Rechtsträger Regelinsolvenz Sachverwalter Sanierung Schuldners voraussichtlich schwebenden Geschäften selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit sowie systematische Darstellung Treuhänder tung Überschuldung venzgericht venzverfahrens Verbraucher im Sinne Verbraucherinsolvenzverfahren vereinfachte Insolvenzverfahren Verlag C. H. Beck Vermögen des Schuldners Verwalter Voraussetzungen vorläufigen Insolvenzverwalters Zivilprozessordnung Zustimmung Zwangsvollstreckung

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