Das Internet als Pranger

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GRIN Verlag, 2008 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 1,0 - 20/20 Pkt. (Ausgez.), Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Medieninstitut/Weiterbildungsstudium LL.M. (Medienrecht)), Veranstaltung: Seminar S1 - Medienzivilrecht - bei Prof. Dr.Curt Wolfgang Hergenroder, Sommersemester 2008, 52 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Der Verfasser Rechtsanwalt Torsten F. Barthel hat im Rahmen des Weiterbildungsstudienganges zum Master of Law (LL.M.) im Medienrecht eine hervorragende Seminararbeit vorgelegt, die die einschlagige Literatur und Rechtsprechung umfassend auswertet., Abstract: Der hier zu behandelnden Thematik des Internet als Pranger" fusst auf folgender tatsachlicher Situation: In vielen Fallen sind Glaubiger in zivilrechtlichen Rechtsverhaltnissen unzufrieden mit den Moglichkeiten des zivilgerichtlichen Rechtsschutzes, dies insbesondere in Bezug auf die Vollstreckung titulierter Anspruche. Sie suchen daher nach individuellen Mitteln und Wegen, um ausstehende Leistungen einzutreiben, und zwar nicht erst in jungerer Zeit . Dabei wird haufig auf eine breite Offentlichkeitswirkung abgestellt, wie etwa durch auffallige Schwarze Manner" oder Schwarze Schatten," die hartnackige Schuldner im Glaubigerauftrag so lange verfolgen, bis die Schulden beglichen sind . Von 1992-1999 bedienten sich Glaubiger u. u. auch eines RTL- Mahn-Man," dessen Bemuhungen um die Schuldbeitreibung im Fernsehen gezeigt wurden . In Anbetracht dieser Entwicklungen erscheint es konsequent, dass seit geraumer Zeit auch das Internet als offentlichkeitswirksames Druckmittel gegen zahlungsunwillige Schuldner eingesetzt wird . Auf verschiedenen, haufig nicht sehr lange vorgehaltenen Internetseiten bieten kommerzielle Unternehmen Plattformen fur Schuldnerverzeichnisse und schwarze Listen" an. (...) Nach lfd. Nr. 1 Satz 2 der AGB der Betreiberin diente die Veroffentlichung der Schuldnerdaten dazu, die Markte transparen
 

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Contents

Inhaltsverzeichnis
3
Einleitung
8
Unterlassungsansprüche des Schuldners
14
Ergebnis
30
Copyright

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Abrufdatum allgemeinen Persönlich allgemeinen Persönlichkeitsrechts Anhang anprangernder Anprangerung Auflage ausgeübten Gewerbebetrieb Äußerung Bandehzadeh Barthel BDSG Begründung Berechtigte Interessen Beschluss betriebsbezogenen betroffenen Schuldner Bewertung Bewertungsportale BGBl BGHZ Bundesdatenschutzgesetz BVerfG BVerfG NJW Datenschutz Datenschutzrecht Deliktsrecht DZWIR Edenfeld eingerichteten und ausgeübten Erman EWiR gemäß Gesetzentwurf Gläubiger Grundrecht Hergenröder informationelle Selbstbestimmung insbesondere Internet als Pranger juristische Personen Justiz Baden-Württemberg Köver Meinungsäußerung Meinungsfreiheit Modernisierung des Zwangsvollstreckungsrechts Münchener Kommentar Murswiek Netzmagazin NJW-RR Nutzer NVwZ OLG Köln OLG Rostock online Paulus personenbezogenen Daten Persönlichkeitsschutz Plog politischen Prangerwirkung Rdnr Rdnrn Recht am eingerichteten Recht auf informationelle Rechtsanwalt Torsten Rechtswidrigkeit Reform der Sachaufklärung Riekenbrauk rufdatum Schiemann SCHUFA Schuldbeitreibung Schuldnerdaten Schuldnerspiegel Schuldnerverzeichnis Schutz Schutzbereich Seminararbeit Sex Offender Sexualstraftäter siehe soll sowie Tatsachen Tatsachenbehauptungen Unterlassungsanspruch des Schuldners unzulässig Urteil Verfassungsschutz Verfassungsschutzberichte Veröffentlichung des Schuldnerspiegel Verstoßes VerwArch Vollstreckungsgericht Waechter Werturteil wirtschaftliche zentrale Vollstreckungsgericht zivilrechtlichen ZPO-E Zuender zulässig Zwangsvollstreckung

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