Das Jiddische Lied

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GRIN Verlag, Oct 22, 2005 - Music - 26 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: keine, Universität der Künste Berlin (Musikwissenschaft), 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Das jiddische Lied und die Klezmer-Musik üben einen besonderen Reiz aus, der gerade in der heutigen Zeit sehr stark wirkt. Viele Menschen fühlen sich fasziniert angezogen von der Melodie und Harmonik, die dieser Musik zugrunde liegt. Aber was ist das Besondere an diesen Harmonien und Melodien? Was reizt uns daran? Diesem Phänomen soll mit dieser Arbeit auf den Grund gegangen werden. Neben einer analytischen Betrachtung der harmonischen und melodischen Strukturen werden die geschichtlichen und sozialen Ursprünge des jiddischen Liedes, die im Chassidismus und in der jüdischen Erziehung liegen, dargestellt. Des weiteren soll versucht werden, durch Beschreibung einiger Lieder (im Anhang auch als Noten zu finden) und biographischer Notizen zu einigen bedeutenden Schöpfern jiddischer Musik, diese bekannter zu machen. In seiner Einfachheit und stets überschaubarer Struktur (jiddische Lieder sind ohne Noten schnell lernbar und meist einfach und in beliebiger Besetzung zu begleiten) bemüht sich das jiddische Lied um die Vermittlung von Bildern und Szenen aus dem jüdischen Alltag. Ähnlich wie in den deutschen Volksliedern tragen die vertonten Texte immer eine Moral, die durch das häufige Singen das Volk erziehen soll. Das faszinierende an dem jüdischen Humor ist die Fähigkeit, in tiefster Not über das eigene Leid zu lachen, um in der Fröhlichkeit die Trauer zu überwinden. Dies stellt – besonders im Bewusstsein des zweiten Weltkriegs – das jiddische Lied und das jiddische Theater in ein besonderes Licht. Somit bekommt das jiddische Lied für unsere Zeit eine immer aktuellere Bedeutung und Wichtigkeit. Durch seine Verbreitung gelangt man zu einem besseren Verständnis der jüdischen Tradition und Denkweise. Darüber hinaus erzieht sie – mehr denn je – den Sänger wie den Zuhörer durch seinen Charme zu einer gelassenen Lebenshaltung. [...]
 

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