Das Königreich Westphalen und seine Armee im Jahr 1813: so wie die Auflösung desselben durch den kaiserlich russischen General Graf A. CzernicheffJ. Luckhardt, 1848 - 347 Seiten |
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Häufige Begriffe und Wortgruppen
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Beliebte Passagen
Seite 54 - Erhebt Euch von der Niederlage, steht auf aus der Knechtschaft, rührt Euch aus dem Joch, empört Euch wider die Zwingherrschaft, seid einig mit Euch, einig mit uns. Steht alle für einen, einer für alle, haltet zusammen in Not und Tod, und der Wüterich wird weder durch List noch Gewalt der guten Sache etwas anhaben. Glück auf...
Seite 53 - Euch zu uns, rechnet auf Euch. Ihr seid ohne uns, wir ohne Euch verloren. Wir haben große Opfer gebracht, wir wollen die größten bringen. Es ist nicht allein um uns, es ist auch um Euch.
Seite 52 - ... Wahrzeichen Eurer Städte, wurden frevelhaft fortgeführt, um in Paris als Denkmale Eurer Unterjochung aller Welt zur Schau ausgestellt zu werden. Sogar die Namen mußten verschwinden, so seit Jahrhunderten in Krieg und Frieden blühten und Kennzeichen.
Seite 50 - Ich an Eure Ergebenheit. Mit Meinem Volke wieder vereinigt, werdet Ihr gleiche Gefahren, aber auch gleichen Lohn und gleichen Ruhm theilen. Ich rechne auf Eure Anhänglichkeit, das Vaterland auf Eure Kraft. Schließt Eure Iünglinge an Meine Krieger, die jüngst den alten Ruhm der preußischen Waffen aufs Neue bewährt haben.
Seite 50 - Verhältnisses führte den Frieden von Tilsit „herbei, der uns gewaltsam trennte. Aber selbst dieser, so„wie alle später mit Frankreich geschlossenen Verträge, wurden „von unsern Feinden gebrochen. Sie selbst haben durch ihre „Treulosigkeit uns unserer lästigen Verbindung mit ihnen „entledigt, und Gott hat durch die Siege unserer mächtigen „Bundesgenossen die Freiheit Deutschlands vorbereitet. Auch „Ihr seid von dem Augenblicke an, da mein treues Volk...
Seite 228 - Gewalt entrissen waren) von heute aufhört: jedoch nicht um es als erobertes Land zu behandeln, sondern um es von der französischen Herrschaft zu befreien. Die edeln Gesinnungen meines erhabenen Monarchen sind bekannt. Deutschland vom fremden Ioche zu erlösen und der Welt den Frieden zu schenken, rief Er seine Völker zu den Waffen und nicht eher wird Er gebieten, dieselben niederzulegen, bis dieses herrliche Ziel erreicht ist.
Seite 52 - irgend daran erinnern konnte, daß es vor der Knechtschaft „eine andere Zeit gegeben, mußte fort. Nicht einmal in der „Erinnerung sollte die Vergangenheit fortleben.
Seite 51 - Meine Unterthanen nenne. Gehorcht unbedingt den Beamten, die Ich Euch senden werde, Euch Meine Befehle kund zu thun und Eure Kräfte zu leiten, Männern, die früher mit Vertrauen und Nutzen unter Euch gelebt und gewirkt haben. Dann, wenn Ihr mitgekämpft für das...
Seite 52 - Jhr groß, die Euch glücklich gemacht hatten, wurden aus den Hallen gebrochen, so einst Eure Väter bauten. Banner und Fahnen, in blutigen Fehden gewonnen, wurden aus heiligem Gewahrsam gerissen, um Euch Enkeln einer Heldenzeit in's Angesicht Hohn zu lachen.
Seite 53 - Deutschlands Ruhm und Stolz, hat der ausländische Unterdrücker in Bann und Acht gethan. Sonst begegneten sich Deutsche mit Zutrauen. Ein ehrlicher Name war Geleit, ein ehrliches Gesicht gab Sicherheit. Thür und Thoi standen der Gastlichkeit offen, man brauchte nicht das Wort auf die Goldwage zu legen.
